Erst mal urlauben.

Hormone und Empfängnisstress hin oder her. Ab Samstag heißt es erst mal urlauben. Wir sind schon fleißig am packen (ich werde alt, so früh hab ich noch nie angefangen mit packen… ;-)).

Ich freue mich, wir freuen uns. Bin auch sowas von urlaubsreif und erschöpft, dass ich einfach nur noch nichts tun will (unter der tunesischen Sonne). Und dem Babyprojekt wird Stressreduktion hoffentlich auch zu gute kommen. Gleichzeitig ist ja am Samstag NMT, und wir nehmen für alle Fälle einen Schwangerschaftstest mit in den Urlaub.

Wermutstropfen ist, dass der Krümel unserer Freundinnen wohl eventuell bis wahrscheinlich genau in der Zeit unserer Abwesenheit das Licht der Welt erblicken wird (das an sich ist toll!!! ;-), nur dass es wohl tatsächlich aufeinanderfallen wird, schnief, tut uns sehr leid). Wir hibbeln aus der Ferne und senden positive Energien. Nicht zuletzt wünschen wir eine möglichst schöne Geburt für Mamas und Krümel :-).Bild

Nichts.

Es gibt einfach sowas von nichts zu berichten, zumindest was meine Fortpflanzungsorgane angeht. NMT ist am kommenden Samstag. Normalerweise hab ich dann eine Woche vorher schon die ersten Schmerzen. Ich hatte zwar Freitag Abend mal ein leichtes Ziehen, seitdem aber keine Spur mehr. Wäre ja sauschön, wäre es ein Einnistungsschmerz gewesen *hihi*.

Mein Körper konzentriert sich gerade lieber auf die monatliche Nebenhöhlenentzündung. Hänge total durch, was mich als Selbstständige ja aber nicht vom arbeiten abhält. Ich hasse es extremst, dass ich nicht auf die Signale meines Körpers hören kann, wenn es nötig ist. Ich brauche Ruuuuuhe, Schlaf, ein Bett! 😦 Immerhin nur noch bis Freitag – und Samstag gehts dann in den Urlaub. Mit oder ohne Überraschung im Bauch.

Ich habe einen Storch gesehen

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Die Insemination gestern Abend ist perfekt abgelaufen.

Heute hab ich mich dann noch mal auf die Spuren der 50%igen genetischen Wurzeln unseres hoffentlich entstehenden Babys gemacht und hab mir alle möglichen Orte in der Heimat unseres Samenspenders angesehen.

Unter anderem war ich auch in einem Künstler-/Souvenirladen, die hatten ganz viele storchartige Vögel als Deko für den Garten. Ich fragte extra nach, aber der Verkäufer konnte mir nicht helfen, ob das nun definitiv ein Storch sein sollte. Naja, auf jeden Fall fand ich das symbolisch gesehen so schön, zumal er ja aus einem Ort stammt, an dem der Erzeuger unseres potenziellen Kindes in seinem Leben oft und gerne war. Für mich ist es nun einfach ein Storch, und er kommt in den Blumenkasten. Basta. Und er wird dem Baby gehören =).

Dann machte ich mich langsam wieder auf den Weg nach Hause.

Und als ich da so fuhr, passierte es. Ich sah einen Vogel ganz tief am Feld fliegen und dachte noch es sei eine Möve, die sich gerade irgendwas erbeutet.

Aber nein, im nächsten Moment sah ich, dass es ein echter Storch war, 15 Meter von mir im Auto entfernt hob er ab in die Lüfte. Er sah genau aus wie auf dem Foto (nur seitenverkehrt) und war natürlich viel größer als eine Möve. Ich musste erstmal ganz, ganz breit grinsen und hoffe, dass diese Begegnung kein Zufall war, hihi. So oft sehe ich nämlich keinen Storch!

Aberglaube, bitte bestätige Dich :-).

I feel like…

I feel like...

…. a beetle on its back :-D.

Ja, ich weiß, es ist nicht nötig, die Füße in die Luft zu strecken, aber mir war heute irgendwie so danach… :-).

Drückt alle verfügbaren Däumchen, dass es diesmal klappt. Vor 50 Minuten habe ich nach fett positivem Ovutest inseminiert.

Schönes WE allerseits!

Soll ich, oder nicht?

Gestern Abend ist alles nach Plan verlaufen. Nun sind 15 Stunden nach der Insemination vergangen. Die Nacht war kurz, wir mussten um fünf Uhr aufbrechen. Aber es war weniger stressig für mich, als gedacht.

Wollte unseren Spender für heute Abend gerne zu uns bestellen, es passt ihm aus wichtigen Gründen aber weder heute noch morgen gut, extra hier her zu kommen (Netterweise bot er an, als Entschädigung nächsten Monat zwei mal die Strecke auf sich zu nehmen, sollte es diesmal nicht klappen ;-)). Und nun überlege ich, ob ich morgen Abend noch mal alleine hinfahre und ein Einzelzimmer für eine Single-Insi 😀 buche (Meine Frau ist beruflich eingespant und könnte nicht mit). Heute gabs immernoch kein Smiley von Clearblue, aber einen positiven Streifen-Vergleichtest, was vermuten lässt, dass morgen alle Lampen und Leuchten auf grün stehen werden.

Meine Intuition geht gerade flöten… Müsste aber heute noch ein Zimmer buchen. Doooooooof! Wer hilft? Nur ein einziges Mal inseminieren find ich immer so unbefriedigend. Als hätte ich nicht alles getan, was geht!

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Oben: Ovutest Morgenurin Donnerstag.

Mitte: Ovutest Morgenurin Freitag.

Unten: Ovutest Freitag Mittag.

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Und hier der von vorhin, Freitag Abend. Bin bereits auf dem Weg :-P.

Meine Intuition

Meine Intuition hat mir geflüstert, dass es heute Abend gut wäre zu inseminieren (ZT 14). War mir die letzten Zyklen immer so unsicher, ob das auch alles richtig war, erst am Tag des Smileys zu inseminieren und es fühlt sich für mich persönlich stimmiger an, geschätzte ein, zwei Tage vorher schon mal zu starten, und dann evtl. 48 Stunden bis zur zweiten Insi verstreichen zu lassen.

Meine Intuition sagt mir auch, dass ich diesen Zyklus total zuversichtlich bin. Gehen wir es gelassen an. Unser Hotel für heute Abend ist gebucht.

Wir machen ein Baby- Vol. 4

Es geht wieder los. Es ist Zyklustag 12. In den vergangenen Zyklen wurden jeweils an den Zyklustagen 17 / 16,17,18 / 14 / 13 / 17 / 14 positiv getestet.

Heute morgen zeigte der Facelle Ovutest eine leichte Linie, Clearblue ist noch ohne Lächeln.

Unterdessen verspüre ich diesen Zyklus seit knapp einer Woche immer wieder leichtes Unterleibsziehen, was ich so nicht kenne. Ich hoffe, dass ist ein Zeichen dafür, dass ein Monsterei mit hochgradiger Befruchtungsbereitschaft vor sich hin reift. Hab aber echt keine Ahnung. Kennt das jemand von Euch in diesem Stadium?

Wir werden berichten und brauchen auch diesmal wieder engagierte Däumchen-Drücker.

Momentaufnahme. Punkt.

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Warten. Zeit vertreiben. Überlegen. Zukunft ausmalen. Hoffen. Herbeisehnen. Ablenken.

Frühlingsgefühle. Zeit des Wandels. Rechnen. Vereinbaren. Beflügelt sein.

Planen. Träumen. Zweifeln. Koordinieren.

Geld ausgeben. Shoppen. Nest bauen. Vorfreuen.

Däumchen drehen. Leben und schauen was passiert. Endlos lange. Das JETZT nicht vergessen.

Bangen. Ausdauernd lächeln.

Aushalten. Zuversichtlich an den perfekten Moment glauben.

Kindlein, komm.

Eibläschen, reife.

(Das Foto zeigt mich während unserer Hochzeitsreise im Mai 2011 auf Kos (Griechenland).