Träume, Träume

Von meinen Träumen lässt sich immer wunderbar darauf schließen, was mich im tiefsten Inneren beschäftigt. Zurzeit träume ich ja ständig, ich sei schwanger und fühle mich irgendwie ganz schlecht (niemand untersucht mich, usw.).

Letzte Nacht kam das Kind nun auf die Welt. Ob es das selbe Kind ist, wie in den anderen Träumen? Vielleicht das, was nicht untersucht wurde und im übertragenden Sinne jenes, was in mir hätte wachsen sollen?

Es war eine Art Hausgeburt. „Natürlich“ lief im Traum allerhand schief. Meine Mutter war dabei (zumindest später, ich vermute, es war auch die Person, die bei der Geburt bei mir war), meine Frau war nicht da. Den ganzen Traum über nicht. Naja, jedenfalls haben wir nicht auf die Uhr geguckt als das Kind kam und ich hatte im Nachhinein keine Ahnung ob es morgens, mittags oder nachmittags das Licht der Welt erblickt hatte. Dann weiß ich nur noch, dass ich in den kommenden Tagen und Wochen das Kind gestillt habe, es war immer schon nach ein paar Sekunden satt (Tamagotchi ????). Dann hab ich es mit mir rumgetragen, aber ich konnte nicht wirklich behutsam mit ihm sein, als hätte es mir niemand gezeigt und ich wollte aber alles perfekt machen- allerdings kam genau das Gegenteil dabei raus und es drohte mir oft aus den Händen zu rutschen. Hab es über meine Schulter gehängt, so hat es dann geschlafen. Und ich konnte mir ums zerplatzen den Namen des Kindes nicht merken, obwohl er lange festgestanden hatte. Jedesmal wenn jemand fragte, oder wir Termine beim Arzt oder so hatten, vergaß ich den Namen und wurde dann panisch.

Dem Kind an sich ging es gut. Es war ein kleines Mädchen und sehr ausgeglichen und friedlich. Und ich habe es oft umgezogen, weil ich so wahnsinnig viele Klamotten für es hatte (okay, das spiegelt die Realtität schon jetzt… lach). Meine Mutter sagte immer, das passt hier und da nicht zusammen, was es an hat. Und ich war nie zufrieden mit dem Ergebnis und fühlte mich nicht imstande, die Wickelkommode mit den vielen Klamotten anständig aufzuräumen und zu sortieren.

Kurz nach der Geburt kamen meine Onkels und brachten eine Plastiktüte voll mit hochprozentigem Alkohol, wir sollten das bei Ebay versteigern- sollte eine milde Gabe sein. Aber aufs Kind geguckt haben sie nur ganz nebenbei und mit den Schultern gezuckt.

Irgendwann fiel mir auf, dass ich noch kein einziges Foto vom Baby gemacht hatte, da war es vielleicht eine Woche alt. Als ich Fotos machen wollte gab es nur verzerrte Bilder, also das Köpfchen wurde so, wie wenn man in diese komischen Spiegel schaut in Freizeitparks.

Und nun fällt mir ein, dass meine Schwester eine Woche zuvor auch ein Baby bekommen hatte. Wir wohnten alle zusammen.

Ich wünsche mir für die nächste Zeit dann mal schönere Träume, in denen alles passt.

Es könnte dann jetzt ja vielleicht mal die nächste Traum-Schwangerschaft beginnen- und parallel dazu bitte die echte :).

3 Gedanken zu “Träume, Träume

  1. Ohje… Wie in einem kranken Film….ich hab heut nacht auch so ein Mist geträumt von der Arbeit, dass einer Kaffeekapseln gekauft hat. 🙂 Wenn du nen positiven Test hast werden bestimmt auch die Träume besser. Und ne Tüte Alkohol bring ich auch mit ins Krankenhaus!! Das ist gut! :))))

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