Die 31ste

Wie mein Körper sich fühlt: Will nicht jammern, aber es ist soooo anstrengend ;-). Fühle mich im Bett wie ein Käfer auf dem Rücken, beim gehen und stehen schmerzen meine Füße wie nie, wenn ich mich bücke (auch Schuhe anziehen) wird mir schlecht, ich bekomme Kreislauf, nen roten Kopf, quetsche das Baby ein und mein Körper schreit „Tu das nicht!“. Beim Aufstehen aus dem Sitzen streiken mein Becken, mein Rücken, meine Füße in fröhlicher Zusammenarbeit. Beim spazieren gehen watscheln hab ich Seitenstechen und annähernden Fußtod. Beim vermeintlich unspeltakulären „Aufstoßen“ kommt mir regelmäßig Mageninhalt/säure hoch. Meine Handgelenke tun immer mehr wieder tagsüber weh, so dass ich aufschreien muss. Doch, ich will jammern!!! 😀 Mein morgendlicher Nüchternzuckerwert ist übrigens trotz 40 Einheiten (Basal)Inulin am Abend noch um einiges zu hoch. Tagsüber klappt es besser, aber da spritze ich nun auch 3 mal täglich. Mini Me will hoch hinaus, gestern habe ich den Fundusstand getastet und der ist schon gefährlich weit in Rippennähe. Mein Magen hat sich übrigens nach rechts verkrümelt und mein Darm wohl nach links bis weit oben, dort gluckert es öfters verdächtig.

Wie meine Seele sich fühlt: Ziemlich entspannt. Wow. Dass ich das erlebe.

Was es Neues gibt: Wir haben nette Weihnachten verbracht, meine Schwester und mein Vater waren da (sonst feiern wir meist nur zu zweit). Das hat mir und meiner Seele gut getan! Nun arbeitet meine Frau noch heute und morgen und dann hat sie bis Anfang Februar frei. Ich freu mich so!!! 🙂 Dann haben wir nochmal so viel Zeit nur für uns beide und außerdem können wir vieles für Mini Me vorbereiten. Und Silvester- Ich freue mich auch, dass bestellter Kinderwagen & Co. Anfang Januar da sein sollen und hoffe dem ist dann auch so!
Genau eine Woche vor ET sind wir übrigens auf dem 70. Geburtstag der Tante meiner Frau eingeladen. Gefeiert wird in einer Lokalität mit dem charmanten Namen „Bierhütte“. Und natürlich mit der charmanten relativ kompletten Schwiegerfamilie :D. Da fließt immer gut Alkohol und das mag ich eh nicht. Und eine Woche vor Termin *puh*, ich denke, falls Mini Me bis dahin nicht schon geschlüpft sein sollte (und ich dann mit Neugeborenem natürlich nicht da hin gehe) werde ich an diesem Tag wohl zuhause bleiben :D. Das wird mir zwar wahrscheinlich von der Tante übel genommen, aber die hat mir schon andere Sachen übel genommen, also macht’s nicht mehr viel aus :-). Meine Frau kann mich dann vertreten, nur falls sie auch zuviel trinkt und dann krieg ich zufällig Wehen und ES geht los, hab ich ein Problem. So nehm ich sie nämlich nicht mit zur Geburt, nein nein. Dann lieber allein.

Ansonsten haben wir uns noch mal mit der Frage „taufen oder nicht“ auseinander gesetzt. Wir sind ja beide ausgetreten (ich evgl, meine Frau kath.). Hatten überlegt eine weltliche Feier mit einem freien Geistlichen zu machen oder evangelisch taufen zu lassen. Die Taufpaten stehen nun (zumindest für uns :D) quasi fest. Eine davon ist in der evangelischen Kirche aktiv und wir würden uns für unseren Sohn wünschen, dass er da was mitbekommt, denn er soll sich seine eigene Meinung bilden und das kann er nur, wenn er gelebten Glauben auch irgendwie kennengelernt hat. Wer weiß, vielleicht findet er einen Zugang und kann so später von einem Glauben, wie auch immer, in seinem Leben profitieren. Das würde ich mir für ihn wünschen. Egal wie ich es anstelle- ich selbst bekomme den Zugang einfach nicht hin, was ich selbst bedaure. So richtig authentisch trauen wir uns das heranführen an Religion jeglicher Art also leider nicht zu. Und da kommt die Patin ins Spiel ;-). Sie ist leidentschaftliche Patentante schon bei mehreren Kindern und auf eine kurze Anfrage deutete sie an, dass sie auch noch offen für mehr sei und Familie vorginge (und sie ist verwandt). Unsere Meinungen, wie wir uns Patenschaft in etwa vorstellen, decken sich auch und ich denke, wir werden uns noch mal in Ruhe zusammen setzen und sie offiziell fragen, ob sie das Amt übernehmen möchte. Und dann würde ich wieder in die evangelische Kirche eintreten, weil für die Taufe eben ein Elternteil Mitglied sein muss. Uns ist wichtig, dass unser Sohn auch Kontakt hat und eine langfristige Beziehung zu seinen Paten aufbauen kann. Eine Patin wäre dann in der Nähe und die andere etwas weiter weg, das ist okay. Leider haben wir echt wenige männliche Bekannte oder Freunde. Da müssen noch mehr Rollenvorbilder her!

Symptome & Beweise: Sodbrennen, Karpaltunnelsyndromschmerzen, so langsam etwas Darmträgheit, Seitenstechen, Fußschmerzen, Rückenschmerzen, Beckenschmerzen, Brustaua ist zurück gekommen, Geburtskanal lockert sich schon auf, Baby boxt, tritt, schmiegt sich an die Wände, hat Schluckauf. Ach, noch was lustiges: Beim Autofahren hat mein Bauch neulich in der Kurve gehupt. Ich wars nicht ;-).

Positive Gefühle: Ganz viel Vorfreude, siehe oben :-). Und irgendwie fühlt es sich nach Endspurt an.

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