Liebster Award

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Wir wurden inneralb kurzer Zeit gleich zwei mal für den Liebster-Award nominiert! Vielen Dank an xayriel vom 9erBlog und an die liebe Feuervogel.

(Die meisten schreiben jetzt, dass das eine sehr große Ehre ist. Kann mich jemand aufklären, was hier der Unterschied zu anderen Blogspielchen ist? :))

Auf mich warten 22 Fragen!

Los geht’s mit xayriels Fragen:

  1. Was ist deine schönste Kindheitserinnerung? Geburtstage. Weihnachten.
  2. Hast du ein Lieblingslied und wenn ja, welches? Da gibt es so viele!
  3. Was benötigst du, um dich richtig wohl zu fühlen? Kuscheln & Schoki & nun auch Mini Me.
  4. Wozu nutzt du deinen privaten Computer am meisten? Internet, Fotos, Dokumente.
  5. Was ist dein Lieblingsspiel? Ich bin ehrlich gesagt ein Spielemuffel, zum Leidwesen meiner Frau und spielewütiger Freunde. Alles was kleine Kinder  bis 3 so spielen ist okay :-). „Kuckuck“ :-D.
  6. Auf welche Errungenschaft der Moderne möchtest du auf gar keinen Fall mehr verzichten? Smartphone.
  7. Was ist dein absolutes Traumreiseziel bzw. wo wolltest du immer schon mal hin? Die mich am meisten reizen, sind wohl die, in die ich niemals reisen werde (wegen Diskriminierungs- oder Lebensgefahr). Z.b. Indien, Israel, Iran, Dubai, afrikanische Staaten. Aber möglich wäre Südamerika, Nordamerika, Skandinavien, Island. Ich würde gern noch einige Orte sehen.
  8. Wenn du wählen könntest: was wärst du in deinem nächsten Leben? Das ist wirklich schwer. Es gibt nichts, was ich als so absolut ansehen würde. EDIT: Weniger pessimistisch und zickig und weniger selbstkritisch.
  9. Was war dein Lieblingsfach in der Schule? „Schule aus“ und Englisch.
  10. Gibt es etwas, dass du sammelst wie Briefmarken, Eierbecher, Postkarten, … ? Schöne Erinnerungen.
  11. Tee oder Kaffee? Keins von beidem. Am liebsten kalte Getränke aus dem Kühlschrank.

Nun Feuervogels Fragen:

  1. Wie bist du zum Bloggen gekommen? Ich wollte gern unsere Gedanken zur Kinderplanungszeit festhalten und insbesonder mit anderen Regenbogenfamilien in Kontakt kommen.
  2.  Wie sieht ein idealer Tag für dich aus? Ausschlafen, das Lachen unseres Sohnes, gutes Essen, die Gesellschaft meiner Frau.
  3. Was ist deine Lieblingsjahreszeit? Frühling, wenn alles erwacht.
  4. Machst du Sport? Wenn ja, welchen? Hmpf.
  5. Was macht dich wütend? Selbstmitleid, Familientragödien und dumme Nazis. Achja. Smalltalk. Grr.
  6. Wein oder Bier? Traubensaft und Fassbrause.
  7. Meer oder Berge? Meer.
  8. Was ist dein Lieblingsgericht? Schnitzel mit Pfifferlingrahmsoße und Bratkartoffeln.
  9. Wen würdest Du gerne als Gastautor auf deinem Blog einladen? Meine Frau! Die drückt sich aber.
  10. Hast du einen Herzenswunsch? Ja. Nochmal schwanger sein.
  11. Welche drei Bücher, die du gelesen hast, waren die wichtigsten  für dich? Khalil Gibran- Der Prophet. Hermann Hesse- Gedichte. Karen-Susan Fessel – Bilder von ihr.

So! Nun 11 Fragen von mir:

1. Was wolltest Du als Kind werden?

2. Wo kaufst Du am meisten ein?

3. Gehst Du wählen?

4. Welche 3 Dinge würdest Du als Bundeskanzlerin zuerst ändern?

5. Hast Du einen Splien oder Tick?

6. Wie wichtig ist Dir Geld?

7. Denkst Du Dir jedes Jahr gute Vorsätze aus?

8. Was willst Du nochmal oder nie wieder erleben?

9. Bitte vervollständige: Schlechtes Wetter ….

10. Guckst Du gern Trash- TV?

11. Würdest Du ein Praktikum im Vatikan machen?

und ich nominiere folgende Blogs:

http://spiesserinnen.wordpress.com/

http://peppafarina.wordpress.com/

http://dasgewuenschtekind.wordpress.com/

http://unterdemregenbogen.wordpress.com/

http://nichtszubereuen.wordpress.com/

http://projektstorch.wordpress.com/

http://pcoundcogegensupakaya.wordpress.com/

http://nochmehrkinderwunsch.wordpress.com/

http://pingaga.wordpress.com/

http://blog.gofeminin.de/blog/see_420823_1/Eine-Regenbogenfamilie-entsteht

http://2make3.de/

Die Regeln:

  • 11 Fragen beantworten
  • 11 Fragen stellen
  • 11 Blogs nominieren

Viel Spaß!

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Erziehung, Beziehung und so Sachen

Ich hasse das Wort Erziehung. Es klingt, als müsste man an einem Kind in alle Richtungen ziehen, damit es irgendwann „gut“ ist. Das war bis vor, sagen wir mal, ca 40 Jahren, ja auch so. Das Kind wurde als unkomplett gesehen, man wollte es erst noch formen. Dabei wurde das Kind öfters mal gebrochen, aber musste ja sein- so die damalige Vorstellung. 

Im Laufe der Jahre hat sich Erziehung gewandelt und revolutioniert. Und tut es immernoch. Im Allgemeinen geht man zumindest in der Fachpaedagogik heute davon aus, dass im Kind selbst „ab Werk“ alles steckt. Im Laufe seiner individuellen Entwicklung wird es sich von selbst entfalten und es braucht nur liebevolle Begleitung.
BEZIEHUNG statt Erziehung.

Ich denke trotzdem sind „Erziehungs“fragen die am häufigsten diskutierten Dinge zwischen Elternpaaren. Es ist toll, wenn man sich immer einig ist. (Gibt es das???) Aber weil jeder sein Leben gelebt hat und seine eigenes Pack an Erfahrungen mitbringt wird es immer unterschiedliche Meinungen und Weltanschauungen geben. Jeder übernimmt auch bestimmt Dinge von seinen Eltern. Gutes vielleicht bewusst, nicht so Gutes evtl. eher unbewusst und ärgert sich dann drüber. Ganz streichen können wir das, was wir früher als Kind erfahren haben, nie. Es ist immer da, auch wenn wir sehr bewusst damit umgehen.

Ach ja.  Die Frage WANN Erziehung anfängt stellt sich auch immer wieder!  Manche sagen „Ein Kind vor dem ersten Lebensjahr kannst Du eh nicht erziehen.“ Oft auf Ratschläge vom älteren Kaliber hin, das Baby bloß nicht zu verwöhnen (Verwöhnung = Gewöhnung). Ich persönlich denke, es ist doch eine Frage von Grundbedürfnissen. Wenn ich ein weinendes Baby sofort beruhige gewöhne ich es daran, dass seine Grundbedürfnisse erfüllt werden. Alles richtig gemacht, oder? 🙂 Schlimm waere es anders rum. Verwöhnen, das ist, schlechte Angewohnheiten zu fördern. Das koennte ich tun, indem ich das Kind mit zu viel Spielzeug zumülle z.B. (hm, ich gestehe meine Tendenz dahin), oder dem Kind,  wenn es älter ist, ständig Sachen neu kaufe, die es vielleicht leichtfertig oder absichtlich kaputt gemacht hat. Egal. Meine Ansicht.

Auch wir hier sind uns nicht immer einig. Unser Kind ist 8 Monate alt. Und es gibt schon so viele Sachen, die man so oder so machen kann.
Zugegebenermaßen,  diejenige, die mehr Zeit mit dem Kind verbringt, sitzt etwas am längeren Hebel.

Beispiele fuer Punkte, die uns momentan beschäftigen sind:

– Wie lange wird Mini Me noch im Familienbett schlafen?
Meine Position: bis er selbst auszieht. Die Position von Mama-J: Monatliches fragen wann er denn auszieht und darauf hinweisen, dass er sich langsam daran gewöhnen sollte, im Beistellbett zu schlafen.

-Wie viel soll und darf er „abgelegt“ werden, und wann braucht er Kontakt und wann nur Freiraum zum spielen?
Meine Position: (Evtl. viel zu häufiges) sagen,  er braucht Nähe und Kontakt (dennoch irgendwie instinktiv), wenn er spürbar runter will, dann ihn auf den Boden legen. Mama-J: Wuerde das in etwa genau umgekehrt handhaben, merkt aber, dass ich dann denke, sie wuerde das Kind abschieben und bemüht sich um mehr Baby kuscheln :-D.

-Wie viel cm dürfen zwischen meiner Frau und ihm herrschen, wenn Sie ihm die Flasche gibt?
Meine Position: So nah wie möglich, bei 20 cm Abstand wirkt irgendwie jedes Kind emotional so verwahrlost auf mich. Mama-J: Sieht das eher locker. 😉

-Wie lange soll er sich mit einem Spielzeug beschäftigen bzw. wie oft darf man ihm etwas geben, wenn er quengelt, aber eigentlich selbst dran kommen würde?
Meine Position: Ich helfe ihm viel zu oft! Finde ich! Mama-J: hat mich darauf aufmerksam gemacht. Sie hat Recht!

Ich finde es gut, dass wir auch gegenseitig voneinander lernen!

Mein Erziehungsstil ist halt schon seeeehr bindungsorientiert. Ich bin davon überzeugt, dass das kein Verwöhnen ist, sondern den Grundstein fuer eine starke Persönlichkeit legt. Selbstständig werden sie von alleine, finde ich. Allerdings muss man sie dann natürlich auch lassen. Das will ich tun, auch wenn es schwer fällt, wenn das Baby groß wird. 🙂

Wie ist das bei Euch so?

Ich bitte um Seelenstriptease! 😀

Über welche Punkte wird bei Euch diskutiert? 
Auspacken, bitte!

Ich bin 8 Monate alt

Ja, ich bin es mal wieder.

Habe ja lange nichts von mir hören lassen! Ich bin nun 8 Monate alt und könnte Bäume ausreißen.

Zu meinen derzeitigen wichtigen Lieblingsbeschäftigungen gehören robben (neuester Streich), im Vierfüßlerstand wippen, auf dem Schoß hopsen, frei sitzen, zwei Zähne haben (ok, zugegebenermaßen keine Beschäftigung, ich wollte es trotzdem gesagt haben), brabbeln ohne Ende (Quaquara, gagaka, mamagalaqua -Ja, aufmerksame Leser entdecken hier ein MAMA- das ist natürlich auch Mums und Mamas Ohren nicht entgangen und Ihr könnt Euch denken, welche Mutmaßungen und Ungläubigkeiten das nach sich gezogen hat- seufz. Jetzt plappern sie wie die Hühner -gefühlt rund um die Uhr- durcheinander „Er meinte dich, er hat dich doch angeguckt!“- „Nein, das kann nicht sein, das war Zufall, er brabbelt jetzt nur neuerdings so viel. Meinst Du echt? Neeeein… Also, nein. Echt???“- „Ja klar.“- „Glaub ich nicht… Sag mal MAMAAA! Wo ist die Mama??“- „Stimmt, kann eigentlich nicht sein.“- „Warum sagst du es dann??“- „Ich wollte, dass du dich freust.“- “ Halloooo? Na toll!“ „Wo ist die Mama?“- “ ‚Wo‘ versteht er noch nicht“ – „Wer ist die Mama?“ – „Öhm“ – „Hm, egal. Mama, Mama, Mama, ich bin die Mama. Sag mal Mama. Ma-Ma!“

Oh mann, ich sag Euch, Eltern können ja so kindisch sein. 😉

Meine Mum war jetzt 2 Wochen zuhause, weil sie Urlaub hatte und wir sind auch mal wieder zu Omas und Opas gefahren. Ich will jetzt aber langsam wieder zuhause bleiben! Hört das wer? Ich mag es zuhause! Außerdem möchte ich meine neuen Freundschaften fürs Leben festigen. Und ins Babyschwimmen und den Musikgarten gehen, wie es sich gehört. 🙂

Achja, zumindest haben wir jetzt eine Familienkutsche und einen tollen größeren Autositz, in dem ich mich nun pudelwohl und nicht mehr eingeengt fühle. Bin nämlich ein kleiner Riese.

Würde Mama jetzt schreiben, dann würde sie wohl noch erwähnen, dass das Verfahren der Stiefkindadoption (was auch immer das ist) eine Katastrophe ist und das Jugendamt erst frühestens im Februar 2015 mit den Gesprächen anfangen möchte. Dabei haben die Mamas doch alle Unterlagen und wollen einfach, dass ich abgesichert bin. Naja, aber das wird schon.

Außerdem diskutieren sie desöfteren mal, wann mein Geschwisterchen kommen soll. Und aus welchem Bauch raus. (Babys meines Vertrauens haben mir zwar erzählt, sie kamen einen anderen Weg entlang auf die Welt, aber das kann ich mir nicht vorstellen *kicher*. Immer diese Wichtigtuer und Überbabys ;-). Mehr dazu dann irgendwann von meinen Mamas persönlich.

Was gibt es noch Neues? Ich wurde Anfang Oktober getauft und es war sehr schön. Viele liebe Menschen sind gekommen um mit mir zu feiern. Und es wurde schon über meine Hochzeit gesprochen, Grüße an unter dem Regenbogen und sweetkay mit Ihrer Muckeline ;-). Die Kleine passt aber auch genau in mein Beuteschema, hihi. Hab sie gern <3.

Übrigens. Ich bekomme immer ganz viel „Fingerfood“ hingestellt. Aber ehrlich gesagt mag ich am liebsten Brot. Und Brei. Und Brust. Und meine obligatorischen 1-3 Flaschen am Tag. Das Fingerfood kann man gut mit der ganzen Hand in alle Richtungen drehen, von überall mal angucken und dann galant unter den Tisch fallen lassen. Hehe. Ich bin ein ganz Frecher. Zur Zeit mag ich oft lieber eine Flasche als Mamas Brust. Ich glaube manchmal ist sie etwas traurig darüber, weil sie dann merkt, dass ich groß werde. Kopf hoch, Mama! Ich liebe Dich doch auch, wenn ich noch größer und älter werde. 🙂

Und wisst Ihr, wen ich noch liebe? Meine Mum. Die ist toll. Mama ist manchmal streng mit meiner Mum. Das muss sie doch gar nicht. Die Mum macht das schon richtig alles. Nur anders, aber da bin ich auch ganz froh. Sonst wärs langweilig. Und ne Strumpfhose verkehrtrum hat noch keinem Baby geschadet. Peace!

Bis bald

Euer Mini Me

Edit: Meine erste Flugreise steht im Januar an! Meine Mamas haben 10 Tage Lanzarote gebucht!

Und meine Mama will ab März wieder arbeiten. Das heißt für mich: Ich bekomme 1-3 Spielkameraden nach Hause! 🙂