ES + 4 im ÜZ 4

Unser erster Clomifenzyklus startete am 5.1.2017… yeah- endlich! An Zyklustag 12 war ich wie besprochen bei meinem Gynäkologen zum Ultraschall. 25 mm-Follikel im linken Eierstock- grandios! Es wurde direkt eine Auslösespritze gesetzt und am Abend des nächsten Tages fuhren wir zum Spender. Der Zeitpunkt war perfekt. Und so ein tolles Gefühl, an ZT 13 (!!!) zu inseminieren. 

Seit Dienstag hibbeln wir jetzt also wieder um ein Oktoberbaby 2017. Bitte Däumschen-Dankeee ☺. 

Etwas weniger schönes ist, dass unser Spender einen Tag danach geschrieben hat, er wird jetzt künftig gaar nicht mehr spenden und das tue ihm sehr sehr leid 😣. Schon länger geahnt (bei jedem Handyvibrieren verrückt gemacht, er sagt jetzt ab, usw), aber dennoch sind wir auch etwas, nun ja, enttäuscht, latent wütend (?), dass die angekündigten Zeitpunkte immer weiter vorverlegt wurden. Wir hätten uns gern in Ruhe für nach April 2017 einen neuen Spender gesucht, denn das war der Stand seit Ende 2016, dass er das Spenden ab April ganz aufgeben würde. Auch wenn wir das alles verstehen und respektieren wollen…. Tja. Klar hoffen wir, dass es diesmal klappt und wir im Oktober ein kleines Geschwisterwürmchen in den Armen halten dürfen. Dennoch und zur Sicherheit befinden wir uns gerade in einer neuen Spendersuche. Falls jemand einen Tipp hat -her damit 🙂 (Hamburg + 200km). 🙂 

Es bleibt aber erstmal spannend! 

Geschwisterchen in progress

Da ich ja unsere Kinderwunschangelegenheiten momentan eher auf Instagram  breittrete  dokumentiere, möchte ich hier den aktuellen Stand auch noch mal festhalten. 

Ich befinde mich heute an Zyklustag 72 im 3. ÜZ. Nein, kein Tippfehler! Nachdem im November zwei Insis stattfanden gab es den ein oder anderen sehr schwach positiven Schwangerschaftstest. Das bestätigte sich allerdings nicht und ich bin definitiv so unschwanger wie es nur geht, was mir auch mein Gyn per Ultraschall attestierte. Er attestierte sogar, dass mein Zyklus zur Zeit so rein gar nichts macht. Einfach null Komma nix zu sehen. 

Aktuell nehme ich Utrogest um die Mens auszulösen. Und dann werden wir in den ersten Clomifen- Zyklus mit Follikel-TV starten. Es ist schön, dass mein Gyn uns da so selbstverständlich unterstützt. Leider ist es schwer für uns entspannt zu sein in Anbetracht der Tatsache, dass unser Spender über kurz oder lang das spenden komplett einstellen wird und irgendwie am liebsten schon eingestellt hätte. Außerdem plant er einen längeren Auslandsaufenthalt in ca einem Jahr. So haben wir leider wenig Ruhe um uns mit solchen Monsterzyklen auseinanderzusetzen. Ich bin ganz gespannt und guter Dinge, was das Jahr 2017 für uns bereit hält. 

Zunächst einmal fahren wir im Januar in den Urlaub (Fuerteventura), währenddessen starte ich mit Clomifen, und hoffentlich können wir dann nach dem Urlaub inseminieren. Wir brauchen Eure Daumen, das ist ja klar ;). 

Ach und wisst Ihr was? Unser Bär wird im Februar schon 3 Jahre alt! Das ist einfach Wahnsinn.

Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch ins hoffentlich gesunde und glückliche 2017. 💖

Alle Klarheiten beseitigt

Bald (September) soll es los gehen mit dem werkeln an Baby No 2. Der Spender steht auch schon in den Startlöchern. Allerdings sind meine Zyklen gerade sehr kreativ (kreativ lang trotz Zyklustee!).

 Vor kurzem hatte ich eine Vorsorge bei meiner „neuen“ Gyn (mit der ich gar nicht so 100% glücklich bin), nennen wir sie Frau Dr. Z. Sie riet mir noch zu einem Besuch bei einem Endokrinologen. 

Schön, dass ich in der Nähe einen Gynäkologen entdeckt habe, der auch endokrinologische Zusatzqualifikationen hat, nennen wir ihn Herr Dr. H. Bei ihm habe ich am 15.09. einen Termin bekommen. Mal sehen, wie der so ist. Er hat einen ziemlich guten Ruf. Das wird dann auch eine Premiere für mich, denn ambulant gesehen habe ich immer FrauenärztINNEN bevorzugt. Aber wer weiß… 😊 Schilddrüse und Zucker wurden dieses Jahr schon untersucht, und es war beides unauffällig. 

Vor 2 Tagen erhielt ich dann allerdings einen Anruf von Frau Dr. Z’s Empfangsdame, ich solle einen weiteren Kontrolltermin vereinbaren. Das löste erst mal viele Fragezeichen aus 🤔. 

Am nächsten Tag rief ich zurück und erfuhr, dass meine Entzündungswerte mit dem Wert 3 erhöht sind (PAP III). In 3 Monaten soll nochmal ein Abstrich wiederholt werden. Uff! Dr. Google ist natürlich gleich angesprungen… Und ganz automatisch kommt dann auch das schlimmste in den Sinn (KREBS? Evtl. vielleicht? Unwahrscheinlich… Die meisten Frauen haben irgendwann mal erhöhte Werte… und wenn doch?).  Unterm Strich sehe ich alles erstmal recht entspannt.

Und so möchte ich doch von Euch mal wissen: Hatte schon mal jemand so einen Befund? Und sind die Werte dann wieder runter gegangen? 

Das alles werde ich auch am 15.09. mit dem neuen Gyn besprechen. Falls ein Eisprung schon vor dem 15.09. stattfinden sollte würde ich jetzt dazu tendieren, trotz allem zu inseminieren. Mein Körper wird schon wissen ob er schwanger wird oder nicht. Und ganz ehrlich gesagt- mit dem Risiko einer Fehlgeburt lebe ich doch eh. Die alten Hasen von Euch wissen ja, dass wir vor unserem Mini Me eine frühe Fehlgeburt hatten. Und niemand garantiert, dass es nie wieder zu einer Fehlgeburt kommen wird. 

„Da hatten sie aber Glück“ murmelte mir Frau Dr. Z. zu, als wir nach der kürzlichen Untersuchung zum Empfangstresen gingen.  „Womit???“ – „Ja, dass das mit der Schwangerschaft so geklappt hat.“ – „Wir sind dankbar. Aber… Ist das nicht immer großes Glück? Bei jeder Frau?“….

Unser großes Glück ist genau heute 2einhalb Jahre alt. 

Danke, dass es Dich gibt, Mini Me, unser Bär! Wir haben schon mal eine kleines Geschwisterchen für dich beim Storch bestellt. ❤

Kinderwunschgedöns #2

Vielleicht sollte ich Euch auch mal zu Baby No. 2 auf dem Laufenden halten.

Im Herbst soll es ja los gehen. Wenn es nach mir geht- im September. Im Februar wird der Bär ja schließlich schon 3 Jahre alt und wer weiß, wie viele Anläufe wir brauchen werden.

Derzeit bin ich mit Zyklusbeobachtung beschäftigt  (und mit abnehmen, 12 Kilo sind schon runter). Leider ist der Zyklus gerade etwas lang, nachdem er sich eigentlich nach dem Stillende wieder eingependelt hatte. Daher nehme ich seit einiger Zeit Mönchspfeffer und Zyklustee habe ich auch da, trinke aber derzeit nicht, weil ich erst noch mal abwarten möchte wie der Mönchspfeffer anschlägt. Gerade in diesen Tagen bin ich wieder fleißig am Ovutests machen. Habe mir auch einen gebrauchten Clearblue Fertilitätsmonitor von annodazumal besorgt,  aber irgendwie ist da noch der Wurm drin, oder ich bin einfach zu doof. 😂 Vielleicht mal die Packungsbeilage suchen?! Gute Idee. Angeblich soll er ja kompaktibel sein mit den derzeit erhältlichen Teststäbchen. 
Naja, solange teste ich erst mal mit den Billigstreifen weiter.

Was steht noch an? Ab Juni werde ich täglich Folsäure & Co (Schwangeren- & Müttervitamine von Doppelherz) einnehmen.
Im August hab ich dann einen Termin bei der Gynäkologin,  um noch mal durchzuchecken und alles zu besprechen.

Ach und da wäre ja noch was- mit dem Spender reden. Nicht ganz unwesentlich 😉. 
Allerdings geht es hier eher um organisatorisches, da er vor nicht allzu langer Zeit sein Versprechen für ein Geschwisterkind erneuert hat. Wir stellen uns darauf ein, dass wir uns irgendwo im Hotel treffen werden. Vermutlich werde ich den Bär zur Babysitterin fahren (und Mama J holt ihn dann nach ihrer Arbeit dort ab), mich allein auf den Weg in die Gegend des Spenders machen, im Hotel schlafen und dann früh morgens wieder nach Hause fahren.
So ganz zumutbar ist die Strecke zu uns für den Spender mittlerweile nicht mehr. Mit 2,5 bis 3 Stunden einfache Fahrt muss man da schon rechnen. Und er muss ja auch wieder zurück. Und dann auch noch recht spontan. Uff. Das wollen wir ihm nicht wirklich zumuten.

Hier laufen die Vorbereitungen quasi auf Hochtouren. Begleitet von einem Kleinkind tief in der Autonomiephase. Uns geht es gut, könnte man also sagen. Oder auch: Warum sollte es uns besser gehen als allen anderen? 😆

Habt schöne Pfingsten und bis bald ! 😊

Eisprung wanted

Diesmal macht mich das warten irgendwie besonders kirre.

Vielleicht springt ja doch kein Ei?

Heute morgen war der LH-Anstieg plötzlich fast wie weggeblasen und der Zervix schleimt auch noch nicht richtig wie er soll *grummel*. Vorhin war dann plötzlich wieder ein Anstieg da (meine Frau meint, vielleicht verändert die Ascorbinsäure von den Tonnen Spargel, die ich gestern hatte, die Urinwerte).

Ich! will! jetzt! insemieren! Körper, bringe mich nicht dazu, mir nächsten Monat Clomifen zu besorgen! Mama J ist nicht so scharf auf Mehrlinge! 😉

(….und ich nicht auf Nebenwirkungen….) Komm schon! Lass mit Dir reden!

Die Nachuntersuchung

Heute morgen war mein Arzttermin.

Als ich vom Wartezimmer vor die Tür des Untersuchungsraumes gesetzt wurde, wurde ich erst mal sehr, sehr traurig. Denn es kam erst eine Hochschwangere mit Urinbecher vorbei, und im Zimmer wurde gerade bei einer Anderen die Schwangerschaft fest- und der Mutterpass ausgestellt. Ist etwas hellhörig, ja, zumindest wenn auf der anderen Seite der Tür eine Frau mit Fehlgeburt sitzt, die Elefantenohren bekommt. Seufz.

Naja, ansonsten war die Untersuchung eher ein Follikel-Monitoring als alles andere. Es war schnell klar, dass alles okay ist und nichts gegen eine Insemination diesen Zyklus spricht. Allerdings wird es noch ein paar Tage dauern bis das Ei springt, weil das größte Follikel im rechten Eierstock gerade 13 mm misst. Schleimhaut ist aber schon hochaufgebaut.

Sie kam mir heute ein bisschen neben der Spur vor. War erstaunt, dass mein Ovutest schon leicht ausschlägt (das tut er seit Montag- ist aber normal bei mir), sagte, wir könnten ein bisschen Monitoring in der 2. Zyklushälfte betreiben, oder auch nicht, müssen wir eigentlich nicht, aber wenn ich will schon… Sagte, ich könne noch Mönchspfeffer nehmen, oder auch nicht, oder doch… Sagte, man kann wenn es nicht klappt auch Clomifen geben, muss man aber eigentlich bei mir noch nicht, aber wenn ich will schon… Auf meine Frage, ob ich bei positivem Test Blut abnehmen soll bevor der erste Ultraschall ist, meinte sie, naja, es ist nicht so richtig repräsentativ, bringt eigentlich nicht viel, aber wenn ich will, dann machen wir es doch… Und so weiter… Erst war ich ein bisschen verunsichert, dann hab ich es aber mit Humor genommen. Wahrscheinlich will sie einfach viel mir überlassen.. Und wahrscheinlich findet sie uns als werdende Eltern einfach super spannend und will uns oft sehen… :-). Als ich reinkam sprach sie mich gleich an „Ach Hallo Frau XY, haben Sie heute einen Termin? Sind die 2 Wochen etwa schon rum?“….

Nun gut, ich werde mir zusätzlich zum Tee noch Mönchspfeffer holen und habe außerdem gleich ein Rezept für Utrogest bekommen, welches ich unterstützend nehmen kann, sobald wir einen positiven Test in den Händen halten. Auf weiteres Schallen werde ich erstmal verzichten. Ist ja terminlich bei mir super schlecht einzurichten. Wäre die Praxis hier um die Ecke und nicht 35 km entfernt, würde ich es mir vielleicht überlegen. Und Clomi kommt jetzt auch erstmal nicht in Frage. Wir haben ja gesehen, dass es funktioniert.

Brauche gedrückte Däumchen fürs Ei (oder Mehrere- ich habe eine leichte Neigung zur Mehreiigkeit… Ich weiß nicht, wie sie es genannt hat- Meine Frau hat fast der Schlag getroffen, als sie das gehört hat :D).

Eine Woche danach

Uns gehts ganz gut.

Ab und zu krieg ich mal ’nen Melancholischen und verfalle in etwas Lethargie, aber das gibt sich dann schnell wieder. Ich bin erstaunt, wie gut ich die Fehlgeburt wegstecke. Es war noch kein Embryo. Wie sehr mir das hilft!

Wir warten und warten und warten auf irgendetwas eisprungartiges, auch wenn das natürlich noch gut dauern kann. Ich mach trotzdem schon mal alle zwei Tage nen Ovutest, weil ich es nicht verpassen will. Es fühlt sich an, als wäre alles ordnungsgemäß raus aus mir, ich blute auch seit 3 Tagen nicht mehr. In einer Woche wird nochmal untersucht.

Die Zeit fühlt sich an, als würde sie stehen. Noch viel schlimmer als sonst. Abwarten, Tee trinken. Wir sind so machtlos und klein dem großen, perfekten Plan des Lebens ausgeliefert und können nur hoffen!

Fehlgeburt nach biochemischer Schwangerschaft

Nun sitz ich auf der Couch, für heute krank geschrieben und meine Gefühle wollen nicht so richtig raus aus mir. In erster Linie spüre ich gerade Erleichterung, nun Bescheid zu wissen. Der Rest kommt aber sicher irgendwie auch noch an die Oberfläche. In Nachhinein bin ich allerdings super froh, dass ich letzte Woche bei dieser doofen Ärztin war, das hat weh getan aber mich gut vorbereitet. Wäre ich nicht dort gewesen, hätte es mich aus heiterem Himmel getroffen.

Aber ich erzähl erstmal.

Gestern bzw vorgestern haben sich Schmierblutungen angekündigt, das hat mich etwas verunsichert, aber es musste ja noch nichts heißen. Ich wollte bis nächste Woche zum Termin am 22. Mai warten. Als die dann aber so stark wurden wie meine Mens immer ist (gestern Abend) und mehr als das (Nachts/ Frühmorgens) war mir irgendwie schon alles klar und ich dachte mir, dass mein Körper gerade seinen Job macht, und das, was die Ärztin letzte Woche als zu klein für 7. Woche gesehen hat, loswerden will, weil es wohl schon sehr früh aufgehört hat, sich zu entwickeln.

Kurz bevor die Kinder kommen sollten hab ich mich bei deren Eltern schnell krank gemeldet und gesagt, ich muss dringend ins KH. Das war auch zunächst die Überlegung. Aber wir entschlossen uns dann zu unserer Frauenarztpraxis zu fahren (haben einen Anfahrtsweg von 45 Min) und pünktlich zu Praxisöffnung schon dort auf der Matte zu stehen.

Als dann unklar war, ob meine Frau bei der Untersuchung dabei sein kann, weil es immer später wurde hat sie dann geregelt, dass sie später auf die Arbeit kommen kann. Danke dafür an meine Frau, denn eigentlich war das heute wegen einer privaten Sache eines Kollegen schwierig. Ich hab nur gemerkt, dass ich beim Warten immer mehr Panik bekommen habe beim Gedanken, das allein bewältigen zu müssen. Und DANKE auch für Deinen trockenen Humor, den ich so gut verstehe weil er auch in mir lebt und der tröstlich ist, weil ich weiß, es ist Deine Art mich zu trösten. Ich bin auch sicher, Deine Theorie, die Du aufgestellt hast, stimmt!

Meine (unsere) Frauenärztin war gewohnt lieb und einfühlsam und das war Balsam für die Seele (insbesondere, dass sie so offen und selbstverständlich mit uns als Frauenpaar und der Zeugungsmethode umgeht). Sie hat sich verdammt viel Zeit genommen und ganz viel Ruhe ausgestrahlt. Nachdem sie ihre Vermutung einer Fehlgeburt am Anfang geäußert hatte machte sie einen Ultraschall und erklärte uns alles. Man hat gesehen, dass das Ei vom linken Eierstock gesprungen ist, weil man deutlich Gelbkörper sehen konnte. Und dann hat sie noch etwas 10 mm grosses gesehen und gesagt, dass es kein Embryo war, sondern schon vorher aufgehört hat, sich zu entwickeln. Das ist wirklich ein sehr tröstliches Gefühl für mich. Der hcg-Wert, der letzte Woche im Blut war, war extrem niedrig. 174 glaub ich, und sie sagte, erst ab 1000 in etwa kann man überhaupt eine Fruchthöhle sehen.

Ich bin traurig, aber es hätte um einiges schlimmer sein können. Mein Instinkt letzte Woche, zu einer Untersuchung gewollt zu haben, war richtig. Es hat mich vorbereitet. Und ich hab weder Mutterpass gehabt noch ein schlagendes Herzchen gesehen, das erleichtert es doch ungemein.

Und sie sagte, es spreche nichts dafür, dass eine Ausschabung notwendig sei. In 14 Tagen kontrolliert sie nochmal. Wahrscheinlich regelt mein Körper das nun selbst. Bin total dankbar, dass mir das aller Voraussicht nach erspart bleibt, das war nämlich meine Horrorvorstellung.

Eine Sache betonte die Gyn noch, und es sprach mir aus dem Herzen. Wie schön es für mich trotz alle dem ist, gesehen zu haben, dass ich grundsätzlich schwanger werden kann. Das heißt, es wird wieder passieren können und dann hoffentlich gut gehen. Dazu muss ich sagen, dass ich früher eine Frauenärztin hatte, die gerne mögliche Fruchtbarkeitsstörungen in den Raum geworfen hat (Bei meiner Schwester übrigens auch). Das hat mich total in Panik versetzt und trotz mehrfacher Hormontests Ultraschalls, Zuckertests, die immer in Ordnung waren hat mich die Vorstellung nie losgelassen, dass vielleicht etwas nicht hinhauen könnte.

Noch ein paar unschöne Details. Als ich eben auf der Toilette war kam etwas im Ganzen raus, was bedeutend gewesen sein muss. Ein in sich noch intaktes hüllenartiges Schleimhautstück, im Wesentlichen ca. 3 cm Durchmesser.

Ich weiß, dass ich nicht dauerhaft so gefasst sein werde wie jetzt gerade, ich stell mich darauf ein. Dass ich heute krankgeschrieben bin und Montag frei ist, kommt mir entgegen. Aber wir wollen es so schnell wie möglich weiter versuchen. Ab dem 10. Tag kann ich mal auf gut Glück Ovutests machen, sagte die Ärztin, auch wenn man nicht weiß, ob jetzt überhaupt ein (guter) Eisprung kommt oder erst nach der nächsten Mens. Und in der Zeit wird dann auch nochmal die Untersuchung sein und wir wissen, ob alles gut ist und grünes Licht gegeben werden kann.

Werde dann wohl mal nun unseren Spender kontaktieren. *seufz*

Danke Euch allen für Eure lieben Kommentare und Eure Anteilnahme. Das gibt erstaunlich viel Kraft dazu!!!

Wer nachlesen wollen würde- hier die Definition für biochemische Schwangerschaft: http://www.wunschkinder.net/infosammlung/BiochemischeSchwangerschaft