Ein Moment

Du, mein Sohn
Perfektes Wesen
Geliebt
Bist schon so groß
und manchmal noch so klein
Was fuer ein Glück wir haben
daran denke ich manchmal
und zu oft bin ich unzufrieden
wegen Unwesentlichem
Dass Dir mal etwas zustoßen koennte
ein Albtraum
der Gedanke verfolgt mich wieder und wieder
So zieh ich dich eng an mich
schlafendes Kind
streichele Dein perfektes Koepfchen
halte deine warme, weiche Hand
lausche Deinem ruhigen Atem
versuche deinen Duft einzusaugen
und bin einfach nur glücklich
dass es dich in unserem Leben gibt
Liebe unseres Lebens
Du Charmeur
Du Rabauke
Danke.

Bauchgeburt ♡

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Gerade gelesen. Berührt mich.  Es erinnert mich daran, wie wichtig es  mir doch ursprünglich war, natürlich zu gebaeren. Und trotzdem stimmen diese Worte gleichzeitig so versoehnlich. Waehrend mein kleiner Junge friedlich (wo? Auf meinem Bauch) schlaeft. Danke, unbekannterweise, Kristina.

Ich möchte das hier mit anderen schon- oder nochnicht- Mamas teilen und verweise auf bauchgeburt.de.

Umziehen

Hier findet gerade unser Umzug auf Raten statt und ich entschuldige mich schon jetzt für die Jammerei.

Gerade ist es für mich irgendwie eine Zerreißprobe. Ich bringe kleine Dinge, die ich heben darf rüber. Ich miste hier in der Wohnung aus und das Chaos lähmt mich zum Teil richtig stark, ich bin einfach überfordert. Ich fühle mich erschöpft, es wurmt mich, dass ich nicht kann / darf wie ich wollte. Ich würde Möbelteile rüberbringen, um dem Chaos systematisch entgegen zu treten, aber das ist ja nicht drin (zwischenzeitlich stelle ich fest, dass ich bestimmt nicht alles heben darf, was ich tue- z.B. eine Beschwerung, damit die Tür zum Hausflur nicht jedesmal von mir aufgemacht werden muss. Geht aber nicht anders, sonst drehe ich durch). Es kommt mir alles so uneffektiv vor was ich tue. Meine Frau kommt so spät nach Hause, da ist sie müde und es auch zu spät ist, noch schwerere Sachen über Terrassen und Flure zu schleppen. Ich bringe das Chaos von einer Wohnung in die andere Wohnung.

Am Dienstag wollen wir den Umzug machen, und eigentlich stehen wir nicht wahnsinnig unter Druck, da wir die alte Wohnung ja erst am Monatsende abgeben, trotzdem mache ich mir großen Druck. Die Woche über werde ich auch noch nebenbei Kinder zu betreuen haben und ich weiß schon jetzt, das wird in Chaos ausarten, denn die können ihre Finger natürlich nicht bei sich lassen und ich werde unter großem Stress stehen. Alles was noch nicht gemacht wird, bleibt unerledigt und…. ahhh! Termine hab ich auch noch 3 die Woche. Um Papierkram sollte ich mich auch noch kümmern, ganz nebenbei. Und Sachen versuchen zu verkaufen. Und streichen müssen wir noch. Mir ist das echt alles zu viel. Ich mag nicht. Ich wünsch mir Ruhe.

Und noch dazu mach ich mir Sorgen, ob es Mini Me überhaupt gut geht. Ich hab so Ängste. Es ist gerade alles verdammt hart. Das Geld ist eh immer allgegenwärtig. Hab gar keine Lust mehr, irgendwas darüber zu schreiben. Bin ja schon am Punkt, jeden Tag aus Kostengründen TK-Pizza zu essen. Und vielleicht schlaucht mich sogar am meisten, dass meine Frau sich so viele Gedanken und Existenz macht. Das kann ich nie gut ertragen. Das schmerzt mich ganz tief drinne und im Endeffekt bin ich ja eh die jenige, die verantwortlich ist (meine ich). Ich will lieber selbst leiden, als dass sie das auch noch tut. Kann mir das alles bitte mal jemand abnehmen? 😦

Unfassbar

Es ist einfach so unfassbar.

Morgen beginnt die 12. Woche. Und noch eine Woche, dann beginnt die 13. Woche und es ist  ein kleines bisschen in trockenen Tüchern. Irgendwas kann immer passieren, klar. Aber das sensibelste Stadium ist dann geschafft.

Einfach unbegreiflich. Die Zeit rast. Gleichzeitig vergeht sie ganz langsam, weil ich alles ganz bewusst erlebe. Von vorgestern auf gestern hat sich meine Baby-Wampe ganz dolle verändert. Und gestern waren wir in diversen Drogerien, um uns für die Baby-Bonusprogramme anmelden. Da fragte ich die Kassiererin, ob sie meinen Mutterpass sehen möchte. Die schielte auf mein „Bäuchlein“ *räusper*, und entgegnete, also DAS könne man doch nicht übersehen! 😀

Das erste mal hat sich jemand fremdes dazu geäußert, dass ich schwanger aussehe. (Okay, das sah ich von der Statur aus vorher auch schon, aber nun beginnt es sich zudem zu formen.)

Unfassbar. Einfach immer wieder. Nicht zu glauben, nicht zu erfassen. Wo wir jetzt stehen. Vor noch nicht mal einem Jahr haben wir unseren fleißigen Helfer kennen gelernt. Und nun bin ich am kugeln. Wer hätte das zu träumen gewagt???

Babylein, ich freue mich auf Dich. Wir freuen uns auf Dich. Manchmal, meist nachts, hab ich Angst, meine Hand auf den Bauch -und Deinen Palast- zu legen und zu streicheln, weil ich denke, vielleicht gehst Du ja doch noch weg. Aber ganz oft klopfe ich an und streichele und versuche, mich bemerkbar zu machen. Ob Du meine Hände tatsächlich schon spürst? Und wie sehr Du hier gewollt bist? Kann es nicht erwarten, bis ich Deine Zeichen auch spüren kann! Kleines Mini Me! 🙂

Lampenfieber deluxe

Und auf einmal ist er fast schon da, der Termin. Wobei das warten darauf fast unerträglich ist. Babylein, wachse und zeige Dich! Wir brauchen gedrückte Däumchen am Donnerstag, 11. 07. 2013 um 9 Uhr.

Ich bin total hibbelig und hab Angst und hoffe einfach, dass wir auf dem Ultraschall sehen, was uns beruhigt :). Und was wir in ein paar Monaten im Arm halten dürften….

Ich habe immer mal wieder Ansätze von Blutungen oder Ausfluss, was aber jeweils auch wieder schnell verschwindet. Versuche mich zu schonen wo es geht. Sch*** stressige Selbstständigkeit- als Angestellte wär ich jetzt längst erst mal krank geschrieben. Aber von irgendwas muss man ja leben, nech?

Ach ja! Dies ist mein 100ster Blogeintrag. Happy Birthday to me! 🙂

Du bist ein Wunder

Du bist ein Wunder.
Jede Sekunde unseres Lebens ist ein neuer und
einzigartiger Augenblick im Universum –
ein Augenblick, der sich nie wiederholen wird.
Und was bringen wir unseren Kindern bei?
Wir bringen ihnen bei, dass zwei und zwei vier ist
und Paris die Hauptstadt von Frankreich.
Wann werden wir ihnen beibringen, was sie sind?
Wir sollten jedem Kind sagen: Weißt du, was du bist?
Du bist ein Wunder.
Du bist einzigartig.
In all den Jahren, die vergangen sind,
hat es niemals ein Kind wie dich gegeben.
Deine Beine, deine Arme, deine geschickten Finger,
die Art wie du dich bewegst.
Aus dir kann ein Shakespeare, ein Michelangelo, ein Beethoven werden.
Du kannst alles erreichen.
Ja, du bist ein Wunder.
Und wenn du groß bist, kannst du dann zu anderen böse sein,
die ebenso wie du ein Wunder sind?
Du musst daran arbeiten- wir alle müssen daran arbeiten-,
die Welt für ihre Kinder lebenswert zu machen.

Pablo Casals

Dieses Gedicht habe ich im Alter von 17 Jahren in einer für mich sehr einschneidenden, schmerzhaften Lebensphase mal von jemandem in mein Büchlein geschrieben bekommen. Darunter stand noch, dies sei für mich möglicherweise der Weg zum Sinn des (meines) Lebens. Dieser jemand kannte mich anscheinend sehr gut (war sehr berührt) und seit jeher war die Vorstellung, einem eigenen Kind liebevoll zur Seite zu stehen eine wahnsinnig erfüllende Vorstellung für mich… <3.

Das Büchlein mit vielen wichtigen Erinnerungen habe ich vor vielen Jahren verloren, aber eben überkam es mich und ich habe diesen Text mal gegoogelt. Freue mich nun nen Keks, ihn gefunden zu haben!!!

Träume, Träume

Von meinen Träumen lässt sich immer wunderbar darauf schließen, was mich im tiefsten Inneren beschäftigt. Zurzeit träume ich ja ständig, ich sei schwanger und fühle mich irgendwie ganz schlecht (niemand untersucht mich, usw.).

Letzte Nacht kam das Kind nun auf die Welt. Ob es das selbe Kind ist, wie in den anderen Träumen? Vielleicht das, was nicht untersucht wurde und im übertragenden Sinne jenes, was in mir hätte wachsen sollen?

Es war eine Art Hausgeburt. „Natürlich“ lief im Traum allerhand schief. Meine Mutter war dabei (zumindest später, ich vermute, es war auch die Person, die bei der Geburt bei mir war), meine Frau war nicht da. Den ganzen Traum über nicht. Naja, jedenfalls haben wir nicht auf die Uhr geguckt als das Kind kam und ich hatte im Nachhinein keine Ahnung ob es morgens, mittags oder nachmittags das Licht der Welt erblickt hatte. Dann weiß ich nur noch, dass ich in den kommenden Tagen und Wochen das Kind gestillt habe, es war immer schon nach ein paar Sekunden satt (Tamagotchi ????). Dann hab ich es mit mir rumgetragen, aber ich konnte nicht wirklich behutsam mit ihm sein, als hätte es mir niemand gezeigt und ich wollte aber alles perfekt machen- allerdings kam genau das Gegenteil dabei raus und es drohte mir oft aus den Händen zu rutschen. Hab es über meine Schulter gehängt, so hat es dann geschlafen. Und ich konnte mir ums zerplatzen den Namen des Kindes nicht merken, obwohl er lange festgestanden hatte. Jedesmal wenn jemand fragte, oder wir Termine beim Arzt oder so hatten, vergaß ich den Namen und wurde dann panisch.

Dem Kind an sich ging es gut. Es war ein kleines Mädchen und sehr ausgeglichen und friedlich. Und ich habe es oft umgezogen, weil ich so wahnsinnig viele Klamotten für es hatte (okay, das spiegelt die Realtität schon jetzt… lach). Meine Mutter sagte immer, das passt hier und da nicht zusammen, was es an hat. Und ich war nie zufrieden mit dem Ergebnis und fühlte mich nicht imstande, die Wickelkommode mit den vielen Klamotten anständig aufzuräumen und zu sortieren.

Kurz nach der Geburt kamen meine Onkels und brachten eine Plastiktüte voll mit hochprozentigem Alkohol, wir sollten das bei Ebay versteigern- sollte eine milde Gabe sein. Aber aufs Kind geguckt haben sie nur ganz nebenbei und mit den Schultern gezuckt.

Irgendwann fiel mir auf, dass ich noch kein einziges Foto vom Baby gemacht hatte, da war es vielleicht eine Woche alt. Als ich Fotos machen wollte gab es nur verzerrte Bilder, also das Köpfchen wurde so, wie wenn man in diese komischen Spiegel schaut in Freizeitparks.

Und nun fällt mir ein, dass meine Schwester eine Woche zuvor auch ein Baby bekommen hatte. Wir wohnten alle zusammen.

Ich wünsche mir für die nächste Zeit dann mal schönere Träume, in denen alles passt.

Es könnte dann jetzt ja vielleicht mal die nächste Traum-Schwangerschaft beginnen- und parallel dazu bitte die echte :).

Bla Bla Blubb und so!

Das ganze testen und Tee trinken langweilt mich!

Bestimmt passiert diesen „Zyklus“, wenn man das so nennen kann, rein gar nichts. Ich hab jetzt auch keine Lust mehr, drei Tees am Tag zu trinken. Inseminieren bei den grottigen Tests bringt auch nix. Mönchspfeffer, okay, nehme ich gemeinsam mit der Folsäure, aber das wars dann auch. Frustrierend. Pff.

Körper, ich bin beleidigt. Tu was!

Die vier Kleinkinder werden jetzt gleich nach der Heia auch schon abgeholt. Na wenigstens ein Grund zur Freude! Morgen hab ich dann frei- werde 27 Jahre alt und möchte bütte bütte bütte unser Baby im Arm halten, ehe ich 28 werde. Bitte, danke. Seufz. Aaargh. Launisch! 😀

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