Alle Klarheiten beseitigt

Bald (September) soll es los gehen mit dem werkeln an Baby No 2. Der Spender steht auch schon in den Startlöchern. Allerdings sind meine Zyklen gerade sehr kreativ (kreativ lang trotz Zyklustee!).

 Vor kurzem hatte ich eine Vorsorge bei meiner „neuen“ Gyn (mit der ich gar nicht so 100% glücklich bin), nennen wir sie Frau Dr. Z. Sie riet mir noch zu einem Besuch bei einem Endokrinologen. 

Schön, dass ich in der Nähe einen Gynäkologen entdeckt habe, der auch endokrinologische Zusatzqualifikationen hat, nennen wir ihn Herr Dr. H. Bei ihm habe ich am 15.09. einen Termin bekommen. Mal sehen, wie der so ist. Er hat einen ziemlich guten Ruf. Das wird dann auch eine Premiere für mich, denn ambulant gesehen habe ich immer FrauenärztINNEN bevorzugt. Aber wer weiß… 😊 Schilddrüse und Zucker wurden dieses Jahr schon untersucht, und es war beides unauffällig. 

Vor 2 Tagen erhielt ich dann allerdings einen Anruf von Frau Dr. Z’s Empfangsdame, ich solle einen weiteren Kontrolltermin vereinbaren. Das löste erst mal viele Fragezeichen aus 🤔. 

Am nächsten Tag rief ich zurück und erfuhr, dass meine Entzündungswerte mit dem Wert 3 erhöht sind (PAP III). In 3 Monaten soll nochmal ein Abstrich wiederholt werden. Uff! Dr. Google ist natürlich gleich angesprungen… Und ganz automatisch kommt dann auch das schlimmste in den Sinn (KREBS? Evtl. vielleicht? Unwahrscheinlich… Die meisten Frauen haben irgendwann mal erhöhte Werte… und wenn doch?).  Unterm Strich sehe ich alles erstmal recht entspannt.

Und so möchte ich doch von Euch mal wissen: Hatte schon mal jemand so einen Befund? Und sind die Werte dann wieder runter gegangen? 

Das alles werde ich auch am 15.09. mit dem neuen Gyn besprechen. Falls ein Eisprung schon vor dem 15.09. stattfinden sollte würde ich jetzt dazu tendieren, trotz allem zu inseminieren. Mein Körper wird schon wissen ob er schwanger wird oder nicht. Und ganz ehrlich gesagt- mit dem Risiko einer Fehlgeburt lebe ich doch eh. Die alten Hasen von Euch wissen ja, dass wir vor unserem Mini Me eine frühe Fehlgeburt hatten. Und niemand garantiert, dass es nie wieder zu einer Fehlgeburt kommen wird. 

„Da hatten sie aber Glück“ murmelte mir Frau Dr. Z. zu, als wir nach der kürzlichen Untersuchung zum Empfangstresen gingen.  „Womit???“ – „Ja, dass das mit der Schwangerschaft so geklappt hat.“ – „Wir sind dankbar. Aber… Ist das nicht immer großes Glück? Bei jeder Frau?“….

Unser großes Glück ist genau heute 2einhalb Jahre alt. 

Danke, dass es Dich gibt, Mini Me, unser Bär! Wir haben schon mal eine kleines Geschwisterchen für dich beim Storch bestellt. ❤

Die Sache mit der Pränataldiagnostik

http://www.arte.tv/guide/de/048370-000/am-anfang?autoplay=1#arte-header

Auf einem Besuch im Kaiserinnenreich bin ich auf diese Arte- Doku aufmerksam geworden. Das Thema geht ja an keiner Schwangeren vorbei. Was ist wenn? Was will man überhaupt alles wissen? Welche Entscheidungen müss(t)en getroffen werden?
Ich finde den Film sehr sehenswert, er berührt mich und gibt mir zu denken, wundern, inne halten. Näheres vielleicht in den Kommis, wenn den Film jemand von Euch auch gesehen hat. Noch eine Woche kostenlos anzusehen unter obigem Link.

Die 36ste- Kinderwagen, Shopping und Vorsorge

Heute ist mal wieder viel passiert. Wir hatten Vorsorge bei der Gyn und vorher sind wir zu Babys’r’us gefahren, denn wir hatten noch einen kleinen Rabattcoupon.
Herausgekommen ist dabei Folgendes: Babybauch-Abdruckset mit Babyfüsschen-Abdruck-Set (gabs nur zusammen), 350 ml-Thermoflasche, TommeeTippee Trinklernflasche für Tee ab 4 Monate, Babysöckchen mit Ladybug-Rasseltierchen. Statt 40 für 35 Euro.

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Dann ging es gleich zur Vorsorge. Blutdruck war super in Ordnung, Eisen auch, Blut wurde abgenommen für den 2ten Hep-Test und StreptokokkenB-Abstrich gemacht, CTG gemacht, getastet, geultraschallt und viel geredet. Besonders wichtig war uns ja heute die Meinung unserer Gyn zum aktuellen Thema „Kaiserschnitt oder Einleitung“.

Sie hat sich viel Zeit genommen und sehr ausführlich erklärt, wie sie dazu steht. Fazit, wenn es mir nicht außerordentlich wichtig ist, das Baby herauszupressen sollte ich in ihren Augen auf jeden Fall gleich den Kaiserschnitt anstreben- aufgrund vieler Sachen, die da gerade bei mir zusammenkommen. Die gewisse Dinge ausschließen. z.B. alle Methoden der Einleitung. Generell eine Wehenschwäche nicht unwahrscheinlich ist (wegen bestimmten Medis und „nicht einstellbarer SS-Diabetes“), die Makrosomie (nach wie vor über 95er Perzentile nach ihrer Messung) und mein Übergewicht, welches Saugglocke im Notfall ausschließt, zumindest laut Oberarzt der Klinik.

Hmpf. Einfach so viele Sachen, die uns auch zu denken geben. Wir wollen nicht um jeden Preis eine natürliche Geburt. Wir wollen unser Mini Me wohlbehalten in Empfang nehmen. Daher sind wir nun auch zu 98 % entschlossen, den KS machen zu lassen und mir und Mini Me eine riskante und evtl. lange Tortur zu ersparen. Morgen werden wir auch doch nicht mehr in die andere Klinik gehen, denn wir wollen uns nun auf die Meinungen der behandelnden Ärzte und der Hebamme, denen wir vertrauen, konzentrieren. Die Hebi meint, die andere Klinik wird uns GENAU DAS SELBE sagen, denn das sei das gängige Vorgehen in einem Fall wie meinem. Durch die klare, aber einfühlsam rüber gebrachte Meinung der Gyn sind wir  jetzt auch echt schon viel weiter und spüren ein klares Bauchgefühl. Es ist wirklich eines, auch wenn es sich eher nach Kopf anhört. Morgen rufen wir in „unserer“ Klinik an und vereinbaren einen Termin für die Änästhesie-Aufklärung. Wenn es nach uns geht, dann möchten wir gerne den 18. Februar 2014 als KS-Termin, aber mal sehen, was sie uns anbieten. 20. Februar 2014 wäre auch nett. Wenn man es sich schon aussuchen kann ;).

Achja, die unfassbar quadratischen Maße für 35+2:

46,5 cm, 3300 g, 34 cm KU. Könnten innerhalb der nächsten 3 Wochen wohl noch ähnliche Maße werden wie die meinen bei meiner eigenen Geburt- klein und dick (50 cm, 4260 g).

Weiter von der Gyn ging es in den Babymarkt- etwas UNGLAUBLICHES ist geschehen- unser Kinderwagen ist dahaaaa!!!! Inkl. Babyschale und Isofix-Basis. Yay! Die Freude war groß. Natürlich gab es einen Haken und einen kurzen Schock, aber das hier zu schreiben nach dem ganzen hin und her würde meinem gerade erst wieder eingependelten Blutdruck enorm schaden :D. Also lassen wir es. Letztendlich verließen wir den Laden mit dem richtigen Wagen in der richtigen Farbe. Wie wir da hin gekommen sind verdrängen wir lieber. War eindeutig Teamwork in Perfektion zwischen Babymarkt und Concord. Nun gut. Schaut mal wie toll das Gefährt in den Kofferraum des Seat Ibizas passt (Gestell UND Faltwanne!):

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Es ist sogar noch Platz für einen Wocheneinkauf gewesen! 🙂 Und hier die bereits eingebaute Isofix-Basis mit Sitz:

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Und tadaaa… Das ist der Wagen in voller Größe- und schwarz ist nicht gleich schwarz, wenn man nur etwas kreativ wird:

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Sorry, doof belichtet. Egal! Da folgen natürlich noch viel mehr tolle Buttons, je nach dem, wann wir irgendwo tolle Buttons sehen. Coole Babys brauchen ne coole Karre!

Ihr glaubt nicht, wie erleichtert wir sind, den Wagen und den Sitz nun endlich, endlich, endlich hier zu haben!!

Achso- seht selbst wer versucht, sich das gute Teil unter den Nagel zu reißen:

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So und nun siegt die Müdigkeit :).

Gute Nacht und eine schöne Woche!

Mit dem Kopf zuerst…

Mit dem Kopf zuerst...

….will Mini Me nächstes Jahr hoffentlich rauskommen, denn er hat sich gedreht :-). Nun hoffen wir, dass er die Stellung ganz bequem findet und beibehält :-).

Heute waren wir bei der Gyn zur Vorsorge. Und unser Sohnemann ist ja schon wieder sooo groß geworden. 🙂 Eckdaten: Kopfumfang ca. 29 cm (Wie ein mit den Ecken an der lägeren Seite zusammengefügtes Din-A-4-Blatt), Länge ca. 38 cm, Gewicht ca. 1600 g.

Und es stand das erste CTG an, darauf hab ich mich sehr gefreut. Es hat keinerlei Wehen aufgezeichnet, dafür eine schöne Herzfrequenz von Mini Me (siehe Bild- während dem großen Ausschlag habe ich geniest). War total toll dem Galloppieren des Gerätes zu lauschen. Mini Me war die ganze Zeit über wach und hat ordentlich rumgerumpelt, auch den ganzen Vormittag. Haben ja mal wieder drei Stunden dort verbracht, miserable Organisation, aber gut- anderes Thema!

Ansonsten ist mein Eisenwert trotz Präparat immer noch niedrig, aber nicht besorgniserregend. Muttermund ist fest verschlossen. Alles perfekt. Das freut die Mamas doch! 😉

7. SSW: Das Herzchen pocht <3

Uff. Hier folgt nun der Bericht von unserem gestrigen, lang herbei gesehnten, gefürchteten Gyn-Termin.

Wir konnten beide schlecht schlafen, und waren auch zeitweise schon früh wach. Wie in Trance haben wir uns auf den Weg gemacht, waren eine halbe Stunde früher da. Dann mussten wir gefühlte Ewigkeiten warten. Anfangs gings mir gut, aber je mehr Zeit verging, desto mehr mutierte ich zum nervlichen Wrack. Ich war innerhalb einer Stunde fünf mal am Klo, was zum einen am nervösen Magen lag, zum anderen daran, dass ich für die Blutentnahme in kurzer Zeit nen ganzen Liter getrunken hatte. Die Arzthelferinnen waren nur noch am schmunzeln, machen sie bei den vielen Schwangeren bestimmt öfters mal.

Als wir dann um 9.30 Uhr endlich von der (uns bisher unbekannten) Ärztin geholt wurden, durften wir in das (uns bisher unbekannte) Behandlungszimmer gehen. Nach einem kurzen Gespräch fing der Schall an und sie brauchte nicht suchen. Man sah sofort die Fruchthöhle. Aber nicht nur die…. Alles was ich völlig neben der Spur sagen konnte war „Da ist was drin…..!!!“. Ich hatte so Angst, die Fruchthöhle, die ich letzte Woche im KH zu sehen bekommen hatte, könnte vielleicht nicht mehr als eine leere Fruchthöhle sein.

Als die Ärztin dann sagte, sieht alles gut aus und nen Herzschlag könne man noch nicht sehen, sahen wir alle etwas kräftig pulsieren. Ein kleiner, kugelrunder Klopsemops mit etwas pochendem :). Unbeschreiblich. Ein kurzer, fassungsloser Blick zu meiner Frau verriet, dass sie bis über beide Backen am Grinsen war, versunken in den Baby-TV-Bildschirm. Mini Me ist 5 mm groß, seine Fruchthöhle 15 mm.

Naja, danach klärten wir dann noch die Fragen, was Blutung, usw. angeht. Sie meinte, normal ist es nicht, kann aber vorkommen. Ich soll mich vor allem schonen. Aus ärztlicher Sicht würden sie mich am liebsten bis zur 13. Woche krank schreiben. Problem- dann hab ich kein Geld zum Leben und meine Frau kriegt uns als Normalverdiener logischerweise nicht beide komplett durchgestemmt.  Ich hab mir also erstmal für die nächsten 14 Tage ne Krankmeldung mitgeben lassen und werde sie zeitweise einlösen, falls mein Körper + Seele mir zu verstehen geben, dass es besser so ist. Solang ich im Job etwas Stress reduzieren kann, arbeite ich weiter. Angst hab ich natürlich trotzdem, aber ich bin mal zuversichtlich.

Weiterhin nehme ich Utrogest ein und vorsorglich Magnesium, um die Gebärmutter zu entlasten. Folsäure ja sowieso, klar.

Blut wurde noch abgenommen, um einen Toxoplasmose-Test durchzuführen. Urin hab ich auch abgegeben, davon hatte ich während meinem Aufenthalt in der Praxis ja genug :D.

Nächster Termin ist am 29.07., dann bei unserer tollen Ärztin, die mir dann den Mutterpass aushändigen wird. Hoffentlich. Wenn alles gut weitergeht!

Lilypie Maternity tickers

Die Nachuntersuchung

Heute morgen war mein Arzttermin.

Als ich vom Wartezimmer vor die Tür des Untersuchungsraumes gesetzt wurde, wurde ich erst mal sehr, sehr traurig. Denn es kam erst eine Hochschwangere mit Urinbecher vorbei, und im Zimmer wurde gerade bei einer Anderen die Schwangerschaft fest- und der Mutterpass ausgestellt. Ist etwas hellhörig, ja, zumindest wenn auf der anderen Seite der Tür eine Frau mit Fehlgeburt sitzt, die Elefantenohren bekommt. Seufz.

Naja, ansonsten war die Untersuchung eher ein Follikel-Monitoring als alles andere. Es war schnell klar, dass alles okay ist und nichts gegen eine Insemination diesen Zyklus spricht. Allerdings wird es noch ein paar Tage dauern bis das Ei springt, weil das größte Follikel im rechten Eierstock gerade 13 mm misst. Schleimhaut ist aber schon hochaufgebaut.

Sie kam mir heute ein bisschen neben der Spur vor. War erstaunt, dass mein Ovutest schon leicht ausschlägt (das tut er seit Montag- ist aber normal bei mir), sagte, wir könnten ein bisschen Monitoring in der 2. Zyklushälfte betreiben, oder auch nicht, müssen wir eigentlich nicht, aber wenn ich will schon… Sagte, ich könne noch Mönchspfeffer nehmen, oder auch nicht, oder doch… Sagte, man kann wenn es nicht klappt auch Clomifen geben, muss man aber eigentlich bei mir noch nicht, aber wenn ich will schon… Auf meine Frage, ob ich bei positivem Test Blut abnehmen soll bevor der erste Ultraschall ist, meinte sie, naja, es ist nicht so richtig repräsentativ, bringt eigentlich nicht viel, aber wenn ich will, dann machen wir es doch… Und so weiter… Erst war ich ein bisschen verunsichert, dann hab ich es aber mit Humor genommen. Wahrscheinlich will sie einfach viel mir überlassen.. Und wahrscheinlich findet sie uns als werdende Eltern einfach super spannend und will uns oft sehen… :-). Als ich reinkam sprach sie mich gleich an „Ach Hallo Frau XY, haben Sie heute einen Termin? Sind die 2 Wochen etwa schon rum?“….

Nun gut, ich werde mir zusätzlich zum Tee noch Mönchspfeffer holen und habe außerdem gleich ein Rezept für Utrogest bekommen, welches ich unterstützend nehmen kann, sobald wir einen positiven Test in den Händen halten. Auf weiteres Schallen werde ich erstmal verzichten. Ist ja terminlich bei mir super schlecht einzurichten. Wäre die Praxis hier um die Ecke und nicht 35 km entfernt, würde ich es mir vielleicht überlegen. Und Clomi kommt jetzt auch erstmal nicht in Frage. Wir haben ja gesehen, dass es funktioniert.

Brauche gedrückte Däumchen fürs Ei (oder Mehrere- ich habe eine leichte Neigung zur Mehreiigkeit… Ich weiß nicht, wie sie es genannt hat- Meine Frau hat fast der Schlag getroffen, als sie das gehört hat :D).

Fehlgeburt nach biochemischer Schwangerschaft

Nun sitz ich auf der Couch, für heute krank geschrieben und meine Gefühle wollen nicht so richtig raus aus mir. In erster Linie spüre ich gerade Erleichterung, nun Bescheid zu wissen. Der Rest kommt aber sicher irgendwie auch noch an die Oberfläche. In Nachhinein bin ich allerdings super froh, dass ich letzte Woche bei dieser doofen Ärztin war, das hat weh getan aber mich gut vorbereitet. Wäre ich nicht dort gewesen, hätte es mich aus heiterem Himmel getroffen.

Aber ich erzähl erstmal.

Gestern bzw vorgestern haben sich Schmierblutungen angekündigt, das hat mich etwas verunsichert, aber es musste ja noch nichts heißen. Ich wollte bis nächste Woche zum Termin am 22. Mai warten. Als die dann aber so stark wurden wie meine Mens immer ist (gestern Abend) und mehr als das (Nachts/ Frühmorgens) war mir irgendwie schon alles klar und ich dachte mir, dass mein Körper gerade seinen Job macht, und das, was die Ärztin letzte Woche als zu klein für 7. Woche gesehen hat, loswerden will, weil es wohl schon sehr früh aufgehört hat, sich zu entwickeln.

Kurz bevor die Kinder kommen sollten hab ich mich bei deren Eltern schnell krank gemeldet und gesagt, ich muss dringend ins KH. Das war auch zunächst die Überlegung. Aber wir entschlossen uns dann zu unserer Frauenarztpraxis zu fahren (haben einen Anfahrtsweg von 45 Min) und pünktlich zu Praxisöffnung schon dort auf der Matte zu stehen.

Als dann unklar war, ob meine Frau bei der Untersuchung dabei sein kann, weil es immer später wurde hat sie dann geregelt, dass sie später auf die Arbeit kommen kann. Danke dafür an meine Frau, denn eigentlich war das heute wegen einer privaten Sache eines Kollegen schwierig. Ich hab nur gemerkt, dass ich beim Warten immer mehr Panik bekommen habe beim Gedanken, das allein bewältigen zu müssen. Und DANKE auch für Deinen trockenen Humor, den ich so gut verstehe weil er auch in mir lebt und der tröstlich ist, weil ich weiß, es ist Deine Art mich zu trösten. Ich bin auch sicher, Deine Theorie, die Du aufgestellt hast, stimmt!

Meine (unsere) Frauenärztin war gewohnt lieb und einfühlsam und das war Balsam für die Seele (insbesondere, dass sie so offen und selbstverständlich mit uns als Frauenpaar und der Zeugungsmethode umgeht). Sie hat sich verdammt viel Zeit genommen und ganz viel Ruhe ausgestrahlt. Nachdem sie ihre Vermutung einer Fehlgeburt am Anfang geäußert hatte machte sie einen Ultraschall und erklärte uns alles. Man hat gesehen, dass das Ei vom linken Eierstock gesprungen ist, weil man deutlich Gelbkörper sehen konnte. Und dann hat sie noch etwas 10 mm grosses gesehen und gesagt, dass es kein Embryo war, sondern schon vorher aufgehört hat, sich zu entwickeln. Das ist wirklich ein sehr tröstliches Gefühl für mich. Der hcg-Wert, der letzte Woche im Blut war, war extrem niedrig. 174 glaub ich, und sie sagte, erst ab 1000 in etwa kann man überhaupt eine Fruchthöhle sehen.

Ich bin traurig, aber es hätte um einiges schlimmer sein können. Mein Instinkt letzte Woche, zu einer Untersuchung gewollt zu haben, war richtig. Es hat mich vorbereitet. Und ich hab weder Mutterpass gehabt noch ein schlagendes Herzchen gesehen, das erleichtert es doch ungemein.

Und sie sagte, es spreche nichts dafür, dass eine Ausschabung notwendig sei. In 14 Tagen kontrolliert sie nochmal. Wahrscheinlich regelt mein Körper das nun selbst. Bin total dankbar, dass mir das aller Voraussicht nach erspart bleibt, das war nämlich meine Horrorvorstellung.

Eine Sache betonte die Gyn noch, und es sprach mir aus dem Herzen. Wie schön es für mich trotz alle dem ist, gesehen zu haben, dass ich grundsätzlich schwanger werden kann. Das heißt, es wird wieder passieren können und dann hoffentlich gut gehen. Dazu muss ich sagen, dass ich früher eine Frauenärztin hatte, die gerne mögliche Fruchtbarkeitsstörungen in den Raum geworfen hat (Bei meiner Schwester übrigens auch). Das hat mich total in Panik versetzt und trotz mehrfacher Hormontests Ultraschalls, Zuckertests, die immer in Ordnung waren hat mich die Vorstellung nie losgelassen, dass vielleicht etwas nicht hinhauen könnte.

Noch ein paar unschöne Details. Als ich eben auf der Toilette war kam etwas im Ganzen raus, was bedeutend gewesen sein muss. Ein in sich noch intaktes hüllenartiges Schleimhautstück, im Wesentlichen ca. 3 cm Durchmesser.

Ich weiß, dass ich nicht dauerhaft so gefasst sein werde wie jetzt gerade, ich stell mich darauf ein. Dass ich heute krankgeschrieben bin und Montag frei ist, kommt mir entgegen. Aber wir wollen es so schnell wie möglich weiter versuchen. Ab dem 10. Tag kann ich mal auf gut Glück Ovutests machen, sagte die Ärztin, auch wenn man nicht weiß, ob jetzt überhaupt ein (guter) Eisprung kommt oder erst nach der nächsten Mens. Und in der Zeit wird dann auch nochmal die Untersuchung sein und wir wissen, ob alles gut ist und grünes Licht gegeben werden kann.

Werde dann wohl mal nun unseren Spender kontaktieren. *seufz*

Danke Euch allen für Eure lieben Kommentare und Eure Anteilnahme. Das gibt erstaunlich viel Kraft dazu!!!

Wer nachlesen wollen würde- hier die Definition für biochemische Schwangerschaft: http://www.wunschkinder.net/infosammlung/BiochemischeSchwangerschaft

Zwischenstand

Gerade habe ich den Termin für morgen abgesagt. Sonderlich scharf darauf sind wir nicht, jetzt noch jemand weiteres ins Boot zu holen. Die paar Tage halten wir aus, und sollte doch etwas nicht stimmen, so wird es auch nächsten Mittwoch noch so sein. Danke für Eure Meinungen. 🙂

Ansonsten hatte ich heute Nacht einen Traum. Ich hab ständig meine Frauenarztpraxis gewechselt, weil menschlich gesehen irgendwie immer wieder Sachen vorgefallen sind, mit denen ich nicht klarkam und dann kein Vertrauen mehr hatte. Auf einmal war ich dann im sechsten, siebten Monat und bin durch verschiedenste Krankenhäuser gestreunert, die Ärzte und Schwestern anflehend, irgendjemand möge doch jetzt endlich mal nachsehen, ob es meinem Baby gut geht. Ich sehe darin aber kein verstecktes Zeichen des Unterbewusstsein, wirklich dringend zu einer Untersuchung zu sehen. Ich merke einfach wie sehr mich das letzten Freitag mitgenommen hat. Noch eher als das WAS, war es allerdings das WIE- diese Ärztin und wie sie total unherzlich und kühl am abfertigen war.

Allgemein gesehen gehts ganz gut. Ich bin froh, dass meine Arbeit gerade nicht so viel Stress verursacht und hoffe, das bleibt ne Weile so. Auch wenn meine Frau mir viel abnimmt, wenn sie zuhause ist, macht mir aber das ständige Heben der Kinder ein etwas mulmiges Gefühl. Kinder rein in die Stühle, Kinder raus aus den Stühlen. Kinder auf den Wickeltisch, Kinder runter vom Wickeltisch. Kinder rein ins Bett, Kinder raus aus dem Bett. Ich versuch schon, wenn ich dann allein bin, so eng wie möglich am Körper zu tragen und zu heben. Hm. Ich beobachte es und befrag meine Gyn dazu.

Was Beschwerden angeht geht es mir gerade recht gut. Ich hab bloß verinzelt mal pieksen im Unterleib oder in den Brüsten, ab und an mal Sodbrennen und flaues Gefühl im Magen. Ich fröstel ziemlich rum und müde und erschöpft war ich sowieso in meinem ganzen bisherigen Leben immer. Keine Blutung, das ist die Hauptsache.

Aber ich glaub das alles erst, wenn ich mich in einer Woche selbst davon überzeugen kann. Ist einfach viel zu irreal. Schwanger sein? Ich? Ich dachte immer, sowas könnten nur andere :-D.

Dumme Idee :-(

Ich geh nie wieder als Notfall mit Schmerzen getarnt zum Frauenarzt, um die Sache zu beschleunigen! Hätt ich das bloß sein lassen!

Jetzt macht die doofe Frau (Vertretungspraxis) mich verrückt und das Wort Eileiterschwangerschaft (bzw. evtl. nicht intakte Schwangerschaft) steht im Raum und ich kann es sowas von gar nicht einschätzen. ob die nur zu unfähig für Ultraschall war, zu hektisch, weil angeblich die einzige ambulante Frauenärztin am Brückentag in ganz Hamburg oder zu homophob, um in Rekordgeschwindigkeit ne entsprechend große Fruchthöhle zu finden. Aaargh!

Blut abgenommen, um die Höhe des HCG’s mit der potenziellen Fruchthöhle zu vergleichen, die ihr gegen Ende (aber auch nur vielleicht) ins Auge gefallen ist. Dumme Kuh.

Später mehr! Zu viele Vielleicht’s für mein letztes Urlaubswochenende…!

Willkommen, Schwangerschaftsübel!

Hallo Übelkeit! Hallo Sodbrennen! Hallo Wassereinlagerungen! Hallo Ziepen und Stechen! Hallo Erschöpfung! Hallo noch schnellere Unterzuckerung! Hallo, siebte SSW! Wir haben monatelang auf Euch gewartet :-). Schön, dass Ihr da seid, treibt es nicht zu bunt ;-).

Wir sind aus dem Urlaub zurück, haben einen zweitägigen Autofahrmarathon hinter uns, weil wir Pink in Frankfurt nicht verpassen wollten. Nun (leider) endlich zuhause! Endlich sind meine Miezen wieder bei mir und mein eigenes Bett.

Wir werden morgen versuchen, einen spontanen kurzen Untersuchungstermin bei der Gyn (bzw. einer Praxiskollegin von ihr) zu ergattern. Irgendwie ist es uns vom Gefühl echt wahnsinnig lang, noch zwei Wochen zu warten, ich würde einfach gern wissen, ob soweit alles intakt und ok ist. Aber die Wehwehchen sprechen ja schon mal dafür :-).