Rückblick und Ausblick

2014 war ein tolles Jahr.

Wir haben das größte Geschenk überhaupt erhalten und sind sehr dankbar. ❤ ❤ ❤ Die KS-Geburt ist komplikationslos gelaufen und verheilt (meine neue Gyn die Tage: „WO ist die Narbe? Wahnsinn!“). Wir sind umgezogen. Ich habe mit Mini Me Babykurse besucht und die Zeit genossen, waren manchmal auf Reisen. Größere Krankheiten sind ausgeblieben. Dafür wurde ich selbst noch drei weitere Male operiert. Mini Me wurde getauft und viele Menschen, die ihn lieb haben waren da. Nun steht das erste gemeinsame Weihnachten kurz bevor, etwas ganz besonderes. 🙂

Ratz Fatz wird 2015 sein. Was steht an?

An Silvester will sich Mum entscheiden, ob sie Baby No 2 austragen möchte, oder sie das mir überlässt. Im Januar fliegen wir 10 Tage in unseren ersten Familienurlaub (Lanzarote). Außerdem werden wir uns das erste mal seit der entscheidenden erfolgreichen Insemination, nur zum nett Zusammensein, mit unserem Spender treffen. Im Februar steht schon der erste Geburtstag an! Im März, so ist der Plan, will ich wieder anfangen als Tagesmutter mein Geld zu verdienen. Im Juni sollten wir anfangen, Baby No 2 zu inseminieren -so meine Vorstellung-, im Oktober, wenn es nach Mum geht.

Pläne:

-(beide) weiter Gewicht reduzieren, unser bisheriger Erfolg: jeweils minus 6 Kilo

-(ich) mich in der Flüchtlingshilfe engagieren, Kontakte sind schon geknüpft

-(je nach dem) Zyklusbeobachtung und alles was dazu gehört

-(Mum) allein mit Mini Me zu den Großeltern reisen -wird noch diskutiert-

-(ich) im Herbst mit meinem Dude nach London Wochenendreisen

-(beide) mal wieder gemeinsam ins Kino und Theater gehen

Wir wünschen Euch allen ein paar entschleunigte Tage im Kreise Eurer Lieben. Lasst Es Euch gut gehen und feiert Euch. Ein gesundes und glückliches 2015 genauso! Kommt alle gut rein :-).

Danke fürs Lesen und Verfolgen unseres Blogs in 2014 🙂 !!! Jeder einzelne Follower freut mich total!

Filmtipp für Realistinnen

ZWEI MÜTTER- Diesen Film wollte ich eigentlich im Kino sehen, aber er kam nicht mal in einer Hand voll Kinos in Deutschland. Vor kurzem habe ich gesehen, dass es ihn schon auf DVD gibt.

Also haben wir ihn bestellt und gleich geguckt. Nach all dem, was ich durch eigene Erfahrungen, im Bekanntenkreis und über die Blogs in der Gesamtheit mitbekommen habe, spiegelt er die Realität größtenteils sehr gut wider. Zugegeben, er kann auch ganz schön schlauchen, aber wer genug Realismus verträgt, für den / die ist dieser Film sicher interessant.

Ganz nett ist, dass er so authentisch rüber kommt, das liegt auch daran, dass es ein dokementarischer Spielfilm ist. Viele Darsteller spielen sich selbst, zum Beispiel der eine Spender am Ende, oder auch der Joachim Welz, falls ihn jemand kennt, das ist der im Trailer mit dem Oberlippenbart, der Mann hinter „spermaspender.de“, der auch immer so nette Newsletter mit Infos und Tipps verschickt (mir zumindest). 🙂

Soll ich, oder nicht?

Gestern Abend ist alles nach Plan verlaufen. Nun sind 15 Stunden nach der Insemination vergangen. Die Nacht war kurz, wir mussten um fünf Uhr aufbrechen. Aber es war weniger stressig für mich, als gedacht.

Wollte unseren Spender für heute Abend gerne zu uns bestellen, es passt ihm aus wichtigen Gründen aber weder heute noch morgen gut, extra hier her zu kommen (Netterweise bot er an, als Entschädigung nächsten Monat zwei mal die Strecke auf sich zu nehmen, sollte es diesmal nicht klappen ;-)). Und nun überlege ich, ob ich morgen Abend noch mal alleine hinfahre und ein Einzelzimmer für eine Single-Insi 😀 buche (Meine Frau ist beruflich eingespant und könnte nicht mit). Heute gabs immernoch kein Smiley von Clearblue, aber einen positiven Streifen-Vergleichtest, was vermuten lässt, dass morgen alle Lampen und Leuchten auf grün stehen werden.

Meine Intuition geht gerade flöten… Müsste aber heute noch ein Zimmer buchen. Doooooooof! Wer hilft? Nur ein einziges Mal inseminieren find ich immer so unbefriedigend. Als hätte ich nicht alles getan, was geht!

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Oben: Ovutest Morgenurin Donnerstag.

Mitte: Ovutest Morgenurin Freitag.

Unten: Ovutest Freitag Mittag.

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Und hier der von vorhin, Freitag Abend. Bin bereits auf dem Weg :-P.

So Kinners… Dritte Insi: Done!

Nun möchte ich auch Euren Nachfragen gerecht werden. Die dritte Insi ist geschehen. Allerdings wegen höherer Gewalt nicht gestern, sondern erst heute. Das könnte allerdings eine Fügung des Schicksals sein, denn erst heute bekam ich von Clearblue das heiß ersehnte Smiley zu sehen. Und einen gaaanz fetten Streifentest. Den gabs in der Form im letzten Zyklus nicht. Aber seht selbst:

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Nun lieg ich auf der Couch und lass mich bedienen :-).

Schickt uns den Storch, falls Ihr ihn treffen solltet ;-).

Nun heißt es…: Nicht verrückt machen. So tun, als wär nix gewesen und irgendwann einen positiven Schwangerschaftstest in den Händen halten.

Onlineshop für Inseminationen via Bechermethode

Onlineshop für Inseminationen via Bechermethode

Vielleicht ist es für die Eine oder Andere interessant: Diesen Onlineshop gibt es erst seit kurzem. Bin darauf getoßen, als ich mich über das heute gefällte Urteil informiert habe, das die Rechte auf Kenntnis ihrer Herkunft von Kindern „anonymer“ Samenspender stärkt. Was sagt Ihr zum Urteil, wenn Ihr die Geschichte verfolgt habt? Heute Abend übrigens auch Thema bei Stern TV!

http://www.stern.de/tv/sterntv/urteil-im-samenspendeprozess-ich-moechte-wissen-wer-mein-vater-ist-1966035.html

 

Heute oder morgen oder heute oder morgen

Während der Streifentest positiv anzeigt lässt Clearblue bislang auf sein lachendes Smiley warten.
Nun haben wir den Spender entscheiden lassen, ob wir heute oder morgen inseminieren, weil das zu entscheiden fiel uns irgendwie echt schwer.

Morgen Abend also noch die dritte Insi diesen Zyklus.
Zusammenfassend: Samstag Abend um 23.30, Sonntag morgen um 10.00, Dienstag Abend um vermutlich 20 Uhr. Eisprung am: Hoffentlich morgen irgendwann!
Und vielen Dank für die tolle Anfeuerung, die ihr hier meiner Eizelle widmet. Habs weitergeleitet 🙂

Abwarten und Tee trinken

Ein Update von mir, im Bettchen liegend mit hoehergelegter Huefte. Wir sind noch im Hotel (mit Panoramablick ueber den Hafen, schoen!) und haben soeben die zweite Insi innerhalb von 11 Stunden durchgefuehrt. Big Spender wohnt in fusslaeufiger Naehe des Hotels und er war so lieb, fuer uns Sonntags frueh aufzustehen und nochmal zu „kommen“.

Die digitalen Clearblue Ovutests waren jeweils vorher noch negativ, waehrend das Zwei-Streifen-Dingens schon einen messbaren LH-Anstieg angezeigt hat.
Wenn Clearblue dann positiv anzeigt kommt der Gute noch mal zu uns nach Hause (2 Stunden Autofahrt).

Es darf gehibbelt werden, und schickt uns doch bitte positive Energie, damit das Ei nun springt :-).

Zum Vormerken: Der nächste Daumen-Drück-Termin!

An alle, die gerne weiter mit uns hibbeln wollen…:

Wir insemieren kommenden Samstagabend, den 02. Februar 2013.

Zwar wissen wir nicht, was die Hormone sagen werden, aber es wird wohl kurz vor den ausschlagenden Ovutests sein. Und da wir ja diesmal ohnehin zweimal inseminieren wollen, und das lieber eins, zwei Tage früher als zu spät, haben wir einen Kurztrip in die Heimatstadt des Big Spenders geplant, mit Hotel und so.

Freu mich auf Runde zwei 🙂 ! Wer schließt sich an?

Insemination für Anfänger :-)

So, nun möchte ich nochmal loswerden, wie die Insemination am Mittwoch Abend so abgelaufen ist.

Zunächst waren wir ja zufällig genau davor bei der Gyn, die dann bestätigte, dass der Muttermund leicht geöffnet ist und vorsteht, ansonsten auch alles in Ordnung ist und uns viel Glück wünschte.

Auf dem Heimweg wurde die Nervosität immer größer, unser Big Spender war schon auf dem Weg zu uns und daheim angekommen waren wir eigentlich nur noch nervliche Wracks. In der Wohnung rumgewuselt, hier und da noch ein Handtuch und ein Becher und eine Spritze drappiert und der Puls stieg und stieg und stieg.

Als er dann da war hielten wir noch eine knappe Stunde Klönschnack, er hat uns nochmal alle neuesten Papiere gezeigt, Spermiogramm, Gesundheitstest, und so weiter. War ganz nett!

Dann tat er, was er tun musste, und wir verzogen uns, und er verzog sich, und die Sache nahm mit zittrigen Händen und meinem erhöhten Becken ihren Lauf. Wir haben übrigens sowohl die 20 ml-Spritze, als auch die 1 ml-Spritze für die Feinarbeit verwendet. Und es waren 4-5 ml, die Frage hatte mich ja wirklich sehr beschäftigt =).

Perfektionistisch wie ich bin habe ich 2,5 Stunden in dieser Position verharrt, bin dann aufs Klo und direkt schlafen (letzteres zumindest versucht, klappt aber die letzten Tage so gar nicht!).

Der Ovutest am nächten Morgen war negativ, genau wie der am Nachmittag und der heute morgen. Das könnte also bedeuten, dass wir einen sehr guten Zeitpunkt erwischt haben.

Nun heißt es hibbeln, wobei wir wirklich noch recht entspannt sind. Ich stelle mir vielmehr die ganze Zeit vor, was denn da in meinem Körper gerade vor sich gehen könnte?! Nächste Woche werde ich mich dann selbstverständlich intensiv der Symptomsuche widmen!

Gestern Abend haben wir Überraschungsbesuch bekommen 🙂 🙂 🙂 Unsere Freundinnen, selbst im sechsten Monat schwanger, haben uns eine Hibbelkiste zusammengestellt und da haben wir uns seeeehr drüber gefreut! So können wir uns mit allerhand Sachen die Wartezeit vertreiben, z.B. einem Rätselbuch, Tee (während des Abwartens zu genießen), kleine Puzzles, Duftkerzen, rote Gummibärchen für mich (die machen ja schwanger hab ich mir sagen lassen),  und und und! Sehr schönes Gefühl, dass so mitgehibbelt wird. Übrigens waren es diese beiden, denen wir zu verdanken haben, so schnell den passenden Spender gefunden zu haben. Bei ihrer eigenen Such-Odyssee trafen sie ihn nämlich selbst vor ein paar Jahren- er passte allerdings nicht komplett ins Beuteschema, dafür aber in unseres. DANKE! Und wenn seine Schwimmerchen so top sind wie berüchtigt, dann bleibt nur noch zu hoffen, dass mein Körper sich nun eine Schwangerschaft unter den Nagel reißt (bzw. unter, oder besser IN die Gebärmutter).

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Leider fehlt hier schon ein L an der Kiste :-(. Ich werd mich mal auf die Suche machen und es schnell wieder ankleben.

Zyklustag 9: Die Sache mit den Millilitern

Im Schnitt beträgt das Volumen eines menschlichen Samenergusses 2 bis 6 ml.

Das hat Wikipedia mir kürzlich geflüstert.

Unsere speziellen Inseminationsspritzen fassen genau 1 ml *rechne*.

1 : 6 = 1/6 … äääähhhh

6 : 1 =  6 (mal aufziehen und inseminieren)…. Uiuiuiui!

Nach einigen Recherchen in befreundeten Expertenkreisen (einige, die es wissen müssen) erhielt ich die Bestätigung, dass diese Angaben korrekt sind. Nach Abgleich mit Wasser in einem Urinbecher auch die Aussage, dass es gern mal noch mehr sein könnte (je nach Mann und diversen Umständen versteht sich).

Für den Fall der Fälle bekommen wir nun zusätzlich eine 20 ml-Spritze von unseren Freundinnen zur Verfügung gestellt, bei ihnen hat die Besagte -bzw. natürlich ein anderes Exemplar der gleichen Bauart- ja schon beste Dienste geleistet.

Ich bin gespannt, mit wie vielen Milliliter wir es zu tun haben werden :-).