Aus 29 mach 30…! *UPDATE*

2013-11-20 15.40.26 2013-12-06 20.24.28

Katze Barbara kuschelt mit Babybauch ;-).

So, yippieh, juhu! Internet, Du bist wieder dahaaaaaaa ;-). Mir geht’s ja so viel besser dadurch, hihi. Und jetzt kann ich auch endlich mal wieder ein großes, richtiges Update machen. Ich weiß gar nicht mehr, wo ich stehen geblieben war!

Zunächst einmal- heute bin ich in der 30. Woche angekommen und das hört sich einfach wahnsinnig weit an. Finde ich. Und gleichzeitig vergeht die Zeit sooo langsam! Noch ganze 11 Wochen (bis zum Termin)! Oder sollte ich sagen nur noch? Wenn Mini Me meine Pünktlichkeit geerbt hat, dann wird er nen Teufel tun, hier früher zu erscheinen :-p. Aber ernsthaft, ich bin einfach super dankbar für jeden Tag, den er in meinem Bauch wohnt und gedeiht. Das ist so wichtig und gut :-). Die Bauchwohnung wird von Tag zu Tag weiter ausgebaut und gleicht mittlerweile ’ner ordentlichen Kuppel. Und er fühlt sich so fest an, wie ein richtiger Babybauch <3. Was meine Fortbewegung bzw. die Versuche dessen angeht- ich komme nun echt nur noch im Schneckentempo voran und watschel mir dabei einen ab. Wie wird das in 2 Monaten sein? Meine Füße tun auch wahnsinnig schnell überschnittlich dolle weh. Wo wir bei den Wehwehchen wären: Da gibt es noch neuartiges nächtliches Sodbrennen, abendlichen Bauchjuckreiz und was meinen Freund, den Schwangerschaftsdiabetes angeht: Ich spritze nun Abends Insulin, vermute aber, dass es bald auch tagsüber sein wird. Mein Körper zeigt sich ziemlich unbeeindruckt und bescheert mir unberechenbare Werte, das ist wie an der Losbude. 😀 Naja und, dass meine Handgelenke ab und an etwas streiken, daran hab ich mich nun auch gewöhnt.

Dass der Kleine jetzt immer mehr in Bedrängnis kommt, jeden verfügbaren Zentimeter seines sich ständig erweiternden Palastes auszunutzen, spüre ich nun auch deutlich. Und zwar links rechts, unten oben, seitlich und in gefährlicher Nähe meiner Rippen (soo erstaunt darüber, wie weit oben die Gebärmutter schon zu sein scheint). Er boxt, tritt, schmiegt sich galant an den Wänden entlang, das volle Programm. Und ich freue mich jedes mal sehr darüber, auch wenn gewisse Körperteile teilweise schmerzhaft in meiner Blase ruhen bzw turnen -am dollsten, wenn sie leer ist und keinen Puffer mehr hat-. Autschn.

Unser Geburtsvorbereitungskurs ist vorbei und er ist im Fazit so naja gewesen. Ich wusste ja auch schon sehr viel. Mir hat etwas missfallen, dass es einfach sooo viele Paare waren und daher war die Athmosphäre eben nicht besonders privat. Aber gut. Wir freuen uns auf Mini Mes Schlüpfen :-).

Am Montag haben wir das dritte große Ultraschallscreening (+Vorsorge) und ich vermute, auch das erste mal CTG :). Die ersten Kurven der Herzfrequenz will sich meine Frau als Tattoo auf ihrem Körper verewigen lassen. Und was Ultraschall angeht denke ich, dass wir ab jetzt jedes mal einen haben werden, wenn wir bei der Gyn sind. Da ja wegen Schwangerschaftsdiabetes überprüft werden soll, ob der Kleine vielleicht zu schnell zu groß wird. Und nun steigt auch die Spannung,  ob er vielleicht bald Lust hat sich mit dem Köpcfchen in Richtung Zielgerade zu drehen, oder lieber weiterhin ganz gechillt vor sich hin sitzt.

Ich habe nun angefangen, Mini Me’s Spielsachen fürs erste Lebensjahr zu sortieren. Durch meinen Job hab ich ja quasi alles bis zum Alter von 3 Jahren und da hab ich nun mal sortiert, was wieder in die Kammer kann und was in sein Regal einzieht. Jetzt noch alles reinigen und schon wieder sind wir einen Schritt weiter. Nach und nach packe ich nun auch den Klinikkoffer. Hach, fühlt sich alles toll nach Endspurt an. Und ich sehne mir den Kinderwagen und den Autositz herbei, unsere Bestellung soll ja laut Babyfachmarkt Anfang Januar da sein.

Ach, sollte ich eigentlich noch erwähnen, dass ich mir kürzlich Still-BH’s in der Größe 110 G bestellt habe? 😀 :D. Mit den momentanen F’s werde ich bestimmt nicht weit kommen. Meine Brüste sehen eh schon aus, als würden sie ungeduldig darauf warten, endlich ihren Job tun zu dürfen. Um wie viele Nuancen die Brustwarzen dunkler geworden sind lässt sich gar nicht mehr bestimmen und irgendwie werden sie ständig noch größer :D. Am Ende ist der Warzenvorhof vielleicht größer als Mini Me’s Kopf…. lach.

Und ich mache schön brav Beckenbodentraining, am liebsten in der Badewanne. Ich habe keine Lust auf vorgeburtliche Inkontinenz. Hoffentlich hilft’s. Ich merke, wie das Gewicht nach unten drückt und manchmal hat man doch schon etwas Angst vorm niesen 😉 (Wer’s kennt, weiß was ich meine). Also schön brav weiter trainieren.

Ich hab keine Ahnung, ob ich wichtige Sachen vergessen habe, aber wer Fragen hat, nur zu. Erstmal werde ich den Artikel beenden und demnächst gibt es wieder ein elefantastisches Bauchbild. 🙂

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Zuckerseuche & die 27ste

Zuckerseuche & die 27ste

Nach dem Ultraschall am Montag (Mini Me wohlauf, 960 Gramm, 33 cm, Vorderwandplazenta unverändert) folgte am Dienstag der zweite große Zuckertest und ein erhöhter Nüchternwert hat es mir nun versaut. Ich durfte gleich zur Ernährungsberatung rein und bekam ein schickes Blutzuckermessgerät, welches ich 6 Mal am Tag betätigen soll. Nächste Woche wird dann entschieden, ob es bei Diät bleibt oder Insulin gespritzt werden muss. Ich denk dazu einfach nur „Och nö“. Ich ohne Zucker = schlechte Laune, Depris und Trostlosigkeit + Mitmenschen, die keine Freude an mir haben.

Naja, ansonsten eine Anekdote aus dem Supermarkt zwischen einer dicht neben mir herlaufenden Verkäuferin und mir:

„Na, DAS dauert aber nicht mehr lange!“
„Wie bitte?“
„Das wird doch nicht mehr lange dauern, stimmts?“
„Äh, nein, nicht wirklich, erster dritter.“
„Aber der hängt doch schon so weit unten…!“ (entsetzt)
„Das macht meine natürliche Figur.“
„Ach hören Sie aber mal, Supermodels sind wir echt alle keine! Ich dacht nur…“
„Tja, aber wer vor der Schwangerschaft schon nen großen Bauch hatte, nech?“
„Ja sowas. Na dann!“

*hust*.

Größeres Update gibt es dann nächste Woche mal, wenn wir wieder über gescheites Internet verfügen.

Zucker und so

Auf Anraten meiner Hebamme bin ich heute mal offiziell krank (nachdem die Nebenhöhlenentzündung nach über einer Woche nicht besser ist, sondern eher erhöhte Temperatur und kalten Schweiß mit sich bringt).

Was natürlich nichts daran geändert hat, dass heute morgen mein Termin beim Diabetologen war, den ich nicht sausen lassen wollte (wäre ja schön, nächste Woche für die Gyn schon Ergebnisse parat zu haben).

Angekommen stellte ich fest, dass sie nicht nur einen Nüchtern-Vergleichswert machen wollten, sondern den ganzen großen Test. Nun gut. Als ich aber dann bei meiner zuständigen Arzthelferin saß (Rieeeeesenpraxis mit Wartebereichen ohne Ende -von A bis E habe ich gesehen- sowie zahllosen Gängen und Abzweigungen) bemerkte ebensolche die meine über den norddeutschen Slang deutlich hinaus gehende nasale Aussprache und sagte, so könne ich wieder gehen, da die Ergebnisse durch mene akute Krankheit verfälscht werden könnten. Dies widerum bedeutet aber auch, dass der Wert von 117 letzte Woche vielleicht auch verfälscht gewesen sein könnte, denn gekränkelt habe ich ja auch zu diesem Zeitpunkt schon *spekulier* ;).

Nungut, zumindest nahm sie nen Pieks aus dem Ohr (Wert: 90) und einen venösen Wert (bisher unbekannt) ab. Den großen Test machen wir in meinem Urlaub am 1. Oktober.

Übrigens zum Thema Kindsbewegungen: Ja, ich spüre seit einiger Zeit dieses Flattern, Popcorn-aus-Maschine-ploppen, Seifenblasenplatzen, Zucken in meiner wachsenden Gebärmutter. Und das ist bestimmt unser kleines Mini Me, das schon mal klopft :-). Und seit heute meine ich, dass das alles auch etwas deutlicher, kräftiger zu spüren ist.
Und mal wieder das Gefühl. Das ist alles so unglaublich. Was haben wir für ein Glück. Es ist unfassbar <3. Wir lieben Dich, Mini Me! Und ich liebe es, wie Mama-J sich so dolle dolle auf Dich freut, genau wie ich.

Und ich kanns kaum erwarten, dass die derzeitigen Hibblerinnen mit auf die Kutsche aufspringen :-). Rauf mit Euch aufs Hormongefährt! 🙂

16. SSW: Update

Wie mein Körper sich fühlt: Müde & schwerfällig & Nebenhöhlenentzündung.

Wie meine Seele sich fühlt: Innere Anspannung und Langeweile sind Programm.

Was es Neues gibt: Mein Vater ist sauer/enttäuscht/pienzt rum, weil er ich ihm nicht von der Fehlgeburt, bzw. längeren Krankheitszeit erzählt hab und fährt dann wieder den Film, dass ich ihm nichts von mir und wie es mir geht erzähle. Aber wie soll ich, wenn meine Frau und ich gemeinsam eindeutig beschließen, dass unsere Eltern erst nach bestandener Schwangerschaftsprobezeit eingeweiht werden? Meiner Meinung nach das gute Recht von jedem, und da sind wir bei weitem nicht die Einzigen, die das so halten. Trotzdem schlaucht es, denn jetzt bin ich natürlich (wieder einmal) Schuld daran, dass seine Beziehung zu mir nicht so ist, wie ER sich das wünscht. WTF??!! Und bestimmt bin ich auch dran Schuld, dass jetzt Funkstille ist. Aber was bitte soll ich zu einem „Mir fehlen mal wieder die Worte, einfach sprachlos“ noch antworten? Tolle Wurst. Sorry fürs jammern.

So, ansonsten hatte ich heute Zuckertest ohne Zuckertest. Wie das? Der Nüchternwert war so hoch (117), dass ich gleich wieder gehen durfte. Aber vorher gabs en Kreislaufkollaps nach 4 Pieksveruchen (der letzte von der Gyn höchstpersönlich und äußerst schmerzhaft). Nächste Station: Diabetologe.

Symptome & Beweise: Brustspannen, Brustaua, Kolostrum, Müdigkeit, und andere Sachen, die mir gerade nicht einfallen.

Positive Gefühle: Jeden Abend darf man wieder schlafen gehen und keinen stört’s *seufz*.

Achja, und: ICH SPÜR DAS  KIND IN MIR! 😉