11-Monats-Update und so

Wenn Frau und Sohn schlafen und auf derRTL das diesjährig stinkend langweilige Dschungelcamp läuft, was gäbe es besseres zu tun, als den längst überfälligen Bericht zu tippen? 🙂

Unser Sohnemann ist 11 Monate und 10 Tage alt.

Er ist stark. Seeehr stark. Beim wickeln verzweifle ich. Ich müsste ihm weh tun um ihn eindeutig zu überlisten und daher ist es eine Tortur, ihn zu handeln. Wenn Mama J da ist, dann müssen wir es zu zweit machen. Nützt alles nichts.

Er entwickelt sich gerade zu einem richtig guten Esser. Mittlerweile isst er alles mit, was wir auch essen. Wir salzen für uns am Tisch etwas nach und gut ist.

Sein Entdeckungs- und Bewegungsdrang ist schon außerordentlich. Er interessiert sich für alle Details und Mechaniken, die man sich nur vorstellen kann. Er liebt es, Türen zu bewegen und an allem kräftig zu rütteln. Er klettert auf die TV Bank, um dann stehend an den Fernseher an der Wand zu kommen, was er natürlich nicht darf, und amüsiert sich sichtlich darüber, wenn wir ihn mit einem deutlichen „nein“ immer wieder runterheben. Grinsend klettert er wieder drauf. So ein Teufelchen. 😉 Wenn ich Seifenblasen puste, dann schaut er 20 Sekunden nach den Blasen, aber dann will er wissen, wie das sein kann, dass da so etwas raus kommt.

Mini Me’s Willen ist stark und er bockt richtig rum, wenn er etwas nicht darf, ein Türschutzgitter etwa den Weg versperrt, obwohl er gerade zur Waschmaschine will, oder so. Großes Drama :D. Im Umgang mit anderen Babys lässt er sich die Butter nicht vom Brot nehmen und will alles besitzen, was der andere gerade hat. Schon richtig kleinkindmäßig. Da schreckt er auch vor wegschubsen/ dolle schieben nicht zurück. Man kann nur staunen, wahnsinn. Eine leise Stimme im Kopf hat Angst, er könnte sich zu rüpelhaft weiter entwickeln, eine laute Stimme denkt panisch „Deshalb hab ich mir ein Mädchen gewünscht!!“, aber mein Verstand holt mich dann wieder zurück auf den Boden der Tatsachen. Soweit noch alles im Rahmen, die machen das erstmal unter sich aus und das ist ja auch okay. Sagen wir mal so- wir üben fleißig „ei“ machen :D.

Er schläft immernoch spät mit uns ein, wobei es langsam an meinen Nerven etwas zehrt. Wir versuchen nun, ihn etwas früher ins Bett zu bekommen. Bisher mit mäßigem Erfolg. Auch versuchen wir nun, ihn zum Mittagsschlaf in seinem Zimmer ruhen zu lassen, so als Training, falls Mama er sich bald doch noch mal nachts in etwas mehr räumlicher Distanz üben möchte :-p. Dazu haben wir ein Reisebett dort geparkt, wo sein richtiges Bett stehen würde, welches ja noch direkt an unserem Bett dauerparkt. Ich muss sagen, eigentlich genieße ich das Familienbett sehr, und ich glaube ich würde ihn ziemlich vermissen. Er mich bestimmt auch, zumindest zunächst. Aber wer weiß. Man wird ja mal träumen dürfen ;-).

Tagsüber stillt Mini Me so gut wie gar nicht mehr, ich pumpe auch nicht mehr ab. Damit kommen wir beide, und auch meine Brüste, gut klar. Ich scheine nicht zu Milchstaus zu neigen. Sehr schön! Nachts wird 2-3 mal gestillt, also inklusive einschlafen und aufwachen.

Seit einer Woche läuft er ja frei, wie das heute gepostete Video auch zeigt. Schön zuzusehen, wie er hier rumdackelt! 🙂

Sprachlich gesehen ist er immer noch gemütlich unterwegs. Außer rarara, mamamama, gegegege, und solchen Sachen, sagt er nur GAGÄ. Das heißt Katze. 🙂

Der letzte Babymonat läuft. Bald kommt der große Tag, Mini Me’s 1. Geburtstag. ❤

Sonst gibt es noch zu verkünden: Baby No2 werde ich austragen dürfen! 🙂 Wir stellen uns vor, gegen Herbst mit dem Versuchen loszulegen. Unser bisheriger Spender wird fürs Geschwisterchen wieder mit im Boot sein.

Am Sonntag trafen er und Mini Me das erste mal aufeinander. Das war nett. Meine Frau und ich haben uns überlegt, das vielleicht so 1-2 mal im Jahr zu machen, dass wir uns auf freundschaftlicher Basis treffen. So wird Mini Me und auch Baby No2 ihn als Bekannten von uns kennen und sie müssen keinen fremden Menschen kennen lernen, wenn die Frage nach den genetischen Wurzeln dann auftaucht. Stellt sich noch die Frage, ob wir gleich beim ersten fragen (vermutlich im Kindergartenalter) nach dem „Papa“ erklären, wer der Spender ist oder erst später, ab 16 oder so. Es gibt noch viel zu überlegen.

Aber erstmal werden wir bald feiern, unseren kleinen großen Held. Schnief, rotz. Wir lieben dich, Mini Me!

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10 Monate Mini Me

Wie immer punktlich zu spät! 😀

Unser Sohn ist 10 Monate alt und überhaupt, alles deutet darauf hin, dass er bald kein Baby mehr ist. Er sieht auch nicht mehr so aus. Ach, heute hab ich mal Lust auf tabellarisches Update! 😉

So alt ist Mini Me: 10 Monate und 4 Tage

So groß: Ca 10 kg und „etwa“ 77 cm, Kleidergröße 80/86

Schlafen: Mittlerweile meist nur noch einen Mittagsschlaf am Tag (Bett, mal mit, mal ohne Mama), Nachtschlaf: 21/ 22/ 23 Uhr bis 9/ 10 Uhr im Familienbett, manchmal kurzer Vorabendschlaf auf Mamas Schoß.

Stillen/ Essen: Je nach Entwicklungsschub mehr oder weniger Brust, aber immer noch so viel *stilli stilli*, dass Mama ihre Mens immer noch nicht zurück hat (alle 4 Stunden spätestens gibts ne Milchmahlzeit, entweder Brust oder Flasche halt -teils abgepumpt-), zusätzlich BEIkost: Gläschen nur noch sehr selten, Essen findet er toll, macht ihm Spaß und mehr und mehr isst er wirklich ALLES bei uns mit, Ausnahme Kuhmilch, sehr salziges oder scharfes, rohes, das meiste zuckerhaltige, Honig, etc. pp. Highlights: Zwiebel, Grissini, Fleisch. Flop: Paprika. Mittlerweile benutzt er auch gern die Gabel und führt Aufgespießtes treffsicher zum Mund. Zähne: 2 oben, 2 unten.

Bewegung: Robbt gar nicht mehr. Krabbelt, steht, hangelt sich entlang, schiebt Sachen vor sich her (Staubsauger!!!!!), hangelt sich wieder entlang, krabbelt, steht kurz frei, krabbelt und läuft an der Couch links rechts, links rechts, setzt sich kurz hin, zieht sich wieder hoch und hangelt sich von neuem irgendwo entlang. An der Hand laufen will er manchmal, wir fordern ihn aber nicht dazu auf oder so.

Spielen: „Wo ist denn der Mini Me“ (Guckuck), „Wie groß ist der Mini Me“ (Arme hoch), Schaukeln auf dem Schaukelelefant,  Sachen durch die Gegend schieben, Kiste ausräumen und Sachen hinter sich werfen, Spielzeug Mama oder Mum in die Hand geben und wieder zurück bekommen (und wieder von vorn), Spielzeug schütteln um es auf den Rasselstatus zu überprüfen, an Zweigen des Tannenbaums rütteln, alles über den Kopf halten, sich selbst an den Haaren „ziehen“ hinten, Steckdosen und Kabel aller Art (neinnein!), Handstaubsauger umschmeißen (neinnein!), heiße Heizung (neinnein!), Wäschekörbe umwerfen (neinnein!), Stoffeindeleimer öffnen und mit dem Deckel Krach machen (neinnein!), Smartphones in den Mund nehmen (neinnein! bei Mama zumindest) …to be continued.

Sprache: Nur Laute (z.B. bwabwabwabwa)- vermutlich war das „Grappa“ die Tage nicht als Wort gemeint :-D- und gaaanz viel Lacher und Quietscher ;-).

Das ist ganz doof: Gewickelt werden und stillhalten sollen, Augentropfen bekommen, umsonst irgendwo hingekrabbelt sein, die Katzen „lieb haben“ und nicht auf Gegenliebe stoßen, eine  verbotene Errungenschaft weggenommen bekommen, Mama mit der Milchpumpe in Action sehen (Neid!!! Flasche haben!!! Brust haben!!! Wer klaut da meine Milch! Grummel! :-))

Ganz toll: Getragen werden, Baden und Babyschwimmen, Quatsch machen, Türen!, Lichter gucken, aus dem Fenster gucken.

Und sonst so: Mein Baby wird doch noch zum Kuschelbaby und legt seinen Kopf nun manchmal ab, wenn er auf dem Arm ist. Er erkennt sofort das Klimpern des Schlüsselbundes, wenn Mum heimkommt und dann gibt es kein Halten mehr, dann will er sofort runter und hinkrabbeln und er gluckst vor Freude. Sein Bilderalbum guckt er oft mit Freude an und erkennt uns auf den Bildern. Ach, schön ist es. Wir glauben, er wird bald richtig laufen wollen. ❤

Ich bin 8 Monate alt

Ja, ich bin es mal wieder.

Habe ja lange nichts von mir hören lassen! Ich bin nun 8 Monate alt und könnte Bäume ausreißen.

Zu meinen derzeitigen wichtigen Lieblingsbeschäftigungen gehören robben (neuester Streich), im Vierfüßlerstand wippen, auf dem Schoß hopsen, frei sitzen, zwei Zähne haben (ok, zugegebenermaßen keine Beschäftigung, ich wollte es trotzdem gesagt haben), brabbeln ohne Ende (Quaquara, gagaka, mamagalaqua -Ja, aufmerksame Leser entdecken hier ein MAMA- das ist natürlich auch Mums und Mamas Ohren nicht entgangen und Ihr könnt Euch denken, welche Mutmaßungen und Ungläubigkeiten das nach sich gezogen hat- seufz. Jetzt plappern sie wie die Hühner -gefühlt rund um die Uhr- durcheinander „Er meinte dich, er hat dich doch angeguckt!“- „Nein, das kann nicht sein, das war Zufall, er brabbelt jetzt nur neuerdings so viel. Meinst Du echt? Neeeein… Also, nein. Echt???“- „Ja klar.“- „Glaub ich nicht… Sag mal MAMAAA! Wo ist die Mama??“- „Stimmt, kann eigentlich nicht sein.“- „Warum sagst du es dann??“- „Ich wollte, dass du dich freust.“- “ Halloooo? Na toll!“ „Wo ist die Mama?“- “ ‚Wo‘ versteht er noch nicht“ – „Wer ist die Mama?“ – „Öhm“ – „Hm, egal. Mama, Mama, Mama, ich bin die Mama. Sag mal Mama. Ma-Ma!“

Oh mann, ich sag Euch, Eltern können ja so kindisch sein. 😉

Meine Mum war jetzt 2 Wochen zuhause, weil sie Urlaub hatte und wir sind auch mal wieder zu Omas und Opas gefahren. Ich will jetzt aber langsam wieder zuhause bleiben! Hört das wer? Ich mag es zuhause! Außerdem möchte ich meine neuen Freundschaften fürs Leben festigen. Und ins Babyschwimmen und den Musikgarten gehen, wie es sich gehört. 🙂

Achja, zumindest haben wir jetzt eine Familienkutsche und einen tollen größeren Autositz, in dem ich mich nun pudelwohl und nicht mehr eingeengt fühle. Bin nämlich ein kleiner Riese.

Würde Mama jetzt schreiben, dann würde sie wohl noch erwähnen, dass das Verfahren der Stiefkindadoption (was auch immer das ist) eine Katastrophe ist und das Jugendamt erst frühestens im Februar 2015 mit den Gesprächen anfangen möchte. Dabei haben die Mamas doch alle Unterlagen und wollen einfach, dass ich abgesichert bin. Naja, aber das wird schon.

Außerdem diskutieren sie desöfteren mal, wann mein Geschwisterchen kommen soll. Und aus welchem Bauch raus. (Babys meines Vertrauens haben mir zwar erzählt, sie kamen einen anderen Weg entlang auf die Welt, aber das kann ich mir nicht vorstellen *kicher*. Immer diese Wichtigtuer und Überbabys ;-). Mehr dazu dann irgendwann von meinen Mamas persönlich.

Was gibt es noch Neues? Ich wurde Anfang Oktober getauft und es war sehr schön. Viele liebe Menschen sind gekommen um mit mir zu feiern. Und es wurde schon über meine Hochzeit gesprochen, Grüße an unter dem Regenbogen und sweetkay mit Ihrer Muckeline ;-). Die Kleine passt aber auch genau in mein Beuteschema, hihi. Hab sie gern <3.

Übrigens. Ich bekomme immer ganz viel „Fingerfood“ hingestellt. Aber ehrlich gesagt mag ich am liebsten Brot. Und Brei. Und Brust. Und meine obligatorischen 1-3 Flaschen am Tag. Das Fingerfood kann man gut mit der ganzen Hand in alle Richtungen drehen, von überall mal angucken und dann galant unter den Tisch fallen lassen. Hehe. Ich bin ein ganz Frecher. Zur Zeit mag ich oft lieber eine Flasche als Mamas Brust. Ich glaube manchmal ist sie etwas traurig darüber, weil sie dann merkt, dass ich groß werde. Kopf hoch, Mama! Ich liebe Dich doch auch, wenn ich noch größer und älter werde. 🙂

Und wisst Ihr, wen ich noch liebe? Meine Mum. Die ist toll. Mama ist manchmal streng mit meiner Mum. Das muss sie doch gar nicht. Die Mum macht das schon richtig alles. Nur anders, aber da bin ich auch ganz froh. Sonst wärs langweilig. Und ne Strumpfhose verkehrtrum hat noch keinem Baby geschadet. Peace!

Bis bald

Euer Mini Me

Edit: Meine erste Flugreise steht im Januar an! Meine Mamas haben 10 Tage Lanzarote gebucht!

Und meine Mama will ab März wieder arbeiten. Das heißt für mich: Ich bekomme 1-3 Spielkameraden nach Hause! 🙂

Stillen.

Stillen ist toll. Stillen ist das Beste fürs Kind. Stillen ist Symbiose, sichtbar gewordene Bindung. Blablabla…..

Soweit die Theorie.

Ich hab mich in der Fantasie immer gesehen mit Kind an der Brust, stolz überall -ohne Rücksicht auf Verluste- meinem Kind DAS BESTE gebend, was ich nur kann. Aber irgendwie muss ich doch heute mal zugeben, dass dieses Idealbild eine Illusion sein kann. Nicht jeder findet im stillen die Erfüllung schlechthin. Ich wage eine heikle Aussage: Stillen kann zeitweise auch scheiße sein! Stillen kann nerven. Es ist raus.

Ich liebe mein Kind und ich stille es. Es gibt Momente in denen ich es auch genieße, dass ich so wichtig für ihn bin, dass diese Nähe so absolut ist. Aber gut, wichtig bin ich in diesem Moment halt, weil die Milchbar an mir angewachsen ist- darauf machte mich auch meine Frau freundlichst aufmerksam. Klar bin ich als Mutter für mein Kind megawichtig, aber ganz unrecht hat meine Frau nicht. Ich stille mein Kind, weil es einfach so viele Vorteile gibt und weil ich es kann. Punkt. Es ist gesund, und obwohl die Ersatznahrungen heutzutage nahezu perfekt sind, Antikörper gibts nur per Muttermilch.

Wir hatten keinen leichten Stillstart (wie verdammt viele, wie ich mittlerweile mitbekommen habe), weil meine Milch nicht schnell genug eingeschossen ist, trotz häufigem Anlegen. MiniMe wurde immer schlapper und hatte schließlich mal eben 12,5 % seines Körpergewichtes eingebüßt. Dann hieß es Abpumpen, fingerfeeden und sondenfeeding an der Brust, bloß nicht mit Flasche, böse Flasche! Kaum waren wir zuhause und sollten das Programm weitermachen, ersetzten wir das umständliche feeden in Absprache mit der Hebi durch Flasche. Also Muttermilch per Flasche. Ich wollte unbedingt stillen aber ich fühlte mich bei dem Mammutprogramm nach Zeitplan einfach zu sehr allein verantwortlich für sein Wohlergehen. Mittlerweile ist es ja ganz anders -stillen bei Bedarf- was war es schön, als wir endlich nicht mehr auf die Uhr schauen mussten! Trotzdem ist es immernoch so: Ich brauche diese eine Mahlzeit am Tag, die ich abgeben kann. Kaum kommt meine Frau nach Hause, drücke ich ihr schon den Kleinen in die Arme, um es mal überzogen auszudrücken. Das ist meine Auszeit. Und es fühlt sich absolut richtig an.

Ich finde es gut, dass wir heutzutage so aufgeklärt sind und dass z.B. den Ersatznahrungsherstellern in ihren Werbekampagnen Grenzen gesetzt sind. Aber um Gottes Willen, man glaubt ja fast, man müsste rund um die Uhr mit einem seligen Grinsen rumrennen :D. Frauen trauen sich kaum zu sagen, dass sie abstillen wollen oder fühlen sich tierisch schuldig, wenn es nicht klappt. Auf der anderen Seite wird man, wenn man öffentlich stillt, von einer bestimmten Zielgruppe angeglotzt als würde man gerade mit Feder im Arsch einen Porno drehen. Okay, noch dazu habe ich ein Kind, welches nicht Bauch an Bauch gestillt werden will (er hat immer eine Schieflage, aber anscheinend ist es bequemer für ihn) und sich immernoch gern bedienen lässt, anstatt selbst die Brustwarze gut festzuhalten. Im Ernst, fürs stillen wünschte ich mir wirklich kleinere Brüste als Körbchengröße F. Wie soll so ein kleines Wesen auch allein mit so nem schweren Koloss fertigwerden? Naja gut, jedenfalls kann man es ja eh niemandem recht machen, wie man sieht. Man soll gefälligst stillen, weil das das Beste ist. Aber wehe man tut es da, wo es jemand sieht, oder man die Brust nicht genügend bedeckt, ach ja, und wehe man stillt übers erste Lebensjahr hinaus. Körperverletzung ;-).

Ich stille, weil ich es kann. Weil es klappt und weil es gut ist. Und das auch hoffentlich noch eine Weile für mein Baby. Aber das Drumherum, naja, also bei mir läufts nicht so ab wie im Milchpulver-Werbespot, wo an Anfang immer kurz gesagt werden muss, es ist das beste, und ein seliges Baby an einer -zum bequem stillen- viel zu prall gefüllten Brust so ruhig trinkt, dass die Mutter darüber ganz selig wird.

Aber ratet mal, wer bestimmt jammert, wenn das stillen irgendwann vorbei ist? Richtig, ich! 😀

Haben wollen! :)

Bild

Wie geil ist das denn, dachte ich mir eben :).

Und hab auch gleich 2 Anbieter in den USA gefunden (sieht aus wie DaWanda nur auf amerikanisch), die diese Mützen herstellen. Ich glaube, ich glaube, ich glaube…

..ich werde mich nicht beherrschen können und eine bestellen! Finde diese Diskussion des Public Nursings ja so spannend und bin immer wieder ämüsiert, wie verängstigt oder entzürnt manche Menschen darauf reagieren! 😉

Oder kann etwa jemand stricken und kann mir ein individuelles Angebot machen? 😀

Wer sich auch dafür interessiert:

http://www.etsy.com/de/listing/127000428/hakeln-baby-boob-beanie-grossen-0-6-oder?ref=shop_home_feat_3

oder

http://www.etsy.com/de/listing/153232046/handmade-haumlkeln-boob-brust-brustwarze?ref=pr_shop

EDIT: oder (UK) hier

http://www.boobbaby.co.uk/shop/breastfeeding-necklaces-and-reminder-bracelets/jazzy-pants-creations-boobie-beanie-hats/

 

Buchtipps zur Schwangerschaft & Co

Heute will ich Euch mal ein paar meiner Bücher aus meinem Regal vorstellen, die ich für empfehlenswert halte.

1. Rachel McKenna- Ich freue mich auf Dich Mein Schwangerschaftstagebuch, Knesebeck Verlag, 14,95 €

Ich liebe dieses Buch, es ist hochwertig verarbeitet und ästhetisch gestaltet, man kann viele Fotos einkleben und die Zusammenstellung finde ich einfach sehr gelungen. Aber eher mehr Platz um Lücken auszufüllen, weniger für eigene Texte.

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2. Peter Tallack- Wie ein Baby entsteht. Die Entwicklung von der Empfängnis bis zur Geburt in sensationellen Bildern, Nymphenburger Verlag, 9,99 €

Total genialer und handlicher Bildband, der nicht nur wissenschaftliches Fachgedöns als Begleittexte bietet, sondern wirklich verständliche und super interessante Texte, was da gerade in der Entwicklung passiert. Für den Preis ist dieses Buch der Megakracher, echt!

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3. Gerard Janssen- Schwangerschaftsbuch für Männer, Coppenrath Verlag, 9,95 €

Okay, leicht klischeehaft wird hier dem Partner Woche für Woche das wichtigste vermittelt und mit lustigen Bildern unterstützt. Für Männer und auch für Frauen, die eher in männlichen Denkmustern denken, ist es ebenso informativ wie unterhaltsam.

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4. Ildikó von Kürthy- Unter dem Herzen, Ansichten einer neugeborenen Mutter, rowohlt Verlag, 14,95 €

Hab ich mir zu Weihnachten gewünscht und bekommen, soll super klasse sein, daher empfehl ich es einfach schon mal! 😉

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5. Ina May Gaskin- Die selbstbestimmte Geburt, Handbuch für werdende Etern, Mit Erfahrungsberichten, Kösel Verlag, 19,99 €

Hab ich selbst empfohlen bekommen mit dem Hinweis, das muss ich uuuunbedingt lesen! Das ist fast schon eine Art Bibel für Frauen, die angstfrei und selbstbestimmt in die Geburt gehen wollen und alternativen Methoden nicht ganz abgeneigt sind. Wer denkt, Geburt soll so natürlich wie möglich bleiben, ob im KH oder nicht, der kann davon echt profitieren. Stärkt auch das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, anstatt Angst zu machen. Ina May Gaskin ist eine ganz alte Hebamme aus den USA, die dort auf einer Farm mit anderen Hebammenkolleginnen vielen Erdenbürger auf die Welt geholfen hat. Nur das „Motiv“ auf dem Cover finde ich persönlich superdämlich :D.

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6. Sibylle Lüpold- Stillen ohne Zwang, rüffer & rub Verlag, ca 25 €

Dieses Werk wollte ich unbedingt haben und habe es noch nicht gelesen, werde bei Gelegenheit aber berichten. Ich selbst will ja unbedingt stillen und finde es gibt nichts besseres- aber finde diesen Druck so enorm, der gesellschaftlich vor allem von militanten Stillmuddis ausgeübt wird. Da wird, ohne die Hintergründe zu kennen, jede sofort verteufelt, die ihrem Baby die Flasche gibt. Hatte einfach keine Lust auf ein Buch, dass zwischen den Zeilen schon andeutet, dass man seinem Kind egoistisch weiß Gott was vorenthält und es dann nicht gesund sein/ bleiben kann, wenn Frau nicht stillen will oder kann. Freue mich also darauf, es zu lesen.

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