Umziehen

Hier findet gerade unser Umzug auf Raten statt und ich entschuldige mich schon jetzt für die Jammerei.

Gerade ist es für mich irgendwie eine Zerreißprobe. Ich bringe kleine Dinge, die ich heben darf rüber. Ich miste hier in der Wohnung aus und das Chaos lähmt mich zum Teil richtig stark, ich bin einfach überfordert. Ich fühle mich erschöpft, es wurmt mich, dass ich nicht kann / darf wie ich wollte. Ich würde Möbelteile rüberbringen, um dem Chaos systematisch entgegen zu treten, aber das ist ja nicht drin (zwischenzeitlich stelle ich fest, dass ich bestimmt nicht alles heben darf, was ich tue- z.B. eine Beschwerung, damit die Tür zum Hausflur nicht jedesmal von mir aufgemacht werden muss. Geht aber nicht anders, sonst drehe ich durch). Es kommt mir alles so uneffektiv vor was ich tue. Meine Frau kommt so spät nach Hause, da ist sie müde und es auch zu spät ist, noch schwerere Sachen über Terrassen und Flure zu schleppen. Ich bringe das Chaos von einer Wohnung in die andere Wohnung.

Am Dienstag wollen wir den Umzug machen, und eigentlich stehen wir nicht wahnsinnig unter Druck, da wir die alte Wohnung ja erst am Monatsende abgeben, trotzdem mache ich mir großen Druck. Die Woche über werde ich auch noch nebenbei Kinder zu betreuen haben und ich weiß schon jetzt, das wird in Chaos ausarten, denn die können ihre Finger natürlich nicht bei sich lassen und ich werde unter großem Stress stehen. Alles was noch nicht gemacht wird, bleibt unerledigt und…. ahhh! Termine hab ich auch noch 3 die Woche. Um Papierkram sollte ich mich auch noch kümmern, ganz nebenbei. Und Sachen versuchen zu verkaufen. Und streichen müssen wir noch. Mir ist das echt alles zu viel. Ich mag nicht. Ich wünsch mir Ruhe.

Und noch dazu mach ich mir Sorgen, ob es Mini Me überhaupt gut geht. Ich hab so Ängste. Es ist gerade alles verdammt hart. Das Geld ist eh immer allgegenwärtig. Hab gar keine Lust mehr, irgendwas darüber zu schreiben. Bin ja schon am Punkt, jeden Tag aus Kostengründen TK-Pizza zu essen. Und vielleicht schlaucht mich sogar am meisten, dass meine Frau sich so viele Gedanken und Existenz macht. Das kann ich nie gut ertragen. Das schmerzt mich ganz tief drinne und im Endeffekt bin ich ja eh die jenige, die verantwortlich ist (meine ich). Ich will lieber selbst leiden, als dass sie das auch noch tut. Kann mir das alles bitte mal jemand abnehmen? 😦

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Erster Schritt…

… in Richtung weniger Stress! Check!

Ich habe heute einer Familie zum Ende Juli gekündigt, so dass ich ab August dann nur noch vier Kinder zu betreuen habe. Es gab immer wieder ein paar organisatorische Meinungsverschiedenheiten und insgesamt bin ich mit den Erziehungsmethoden (die ich dann, wenn es nach ihnen geht, auch anwenden soll) so gar nicht eins.

Das bemerkenswerte war, dass die Mutter meinte, sie wollten auch gerade kündigen. Und hätten sogar schon eine neue Betreuung ab August. Das entlastet mich zum einen, zum anderen stelle ich mir schon die Frage aus welchen Gründen sie nicht zufrieden waren.

Aber ehrlichgesagt- ich will es momentan gar nicht wissen. Es ist kurz nach dem Urlaub und ich geh schon wieder auf dem Zahnfleisch.

Ich sehne mich nach mehr Gelassenheit, weniger Kopfschmerzen, Stress und Streitereien. Uff.

Update aus der Hibbelei

Diesen Zyklus hibbelt es sich hier tatsächlich um einiges bodenständiger und entspannter als letztes Mal. Natürlich kreisen die Gedanken immer und immer wieder um das eine Thema „schwanger werden“, ansonsten halte ich aber den Ball flach.

Sämtliche Symptome und Wehwehchen schiebe ich nicht auf eine mögliche Frühschwangerschaft, sondern auf eine eventuell nahende Mens. Wer nichts erwartet kann nichts verlieren, stimmts? Ist aber auch fies, dass die Symptome von PMS und Schwangerschaft sich so stark ähneln.

Einen Test würden wir laut App wohl ab nächste Woche Samstag machen, wobei ich noch gar nicht weiß, ob ich vielleicht viel lieber erst warten möchte, ob die Mens ausbleibt oder nicht. Bloß keine Energie verschwenden, ich bin jobtechnisch gerade sowas von eingespannt und gefordert und erschöpft, dass mir das an Stress echt schon reicht. Und da wir alle wissen, dass Stress nicht gut ist, sortieren wir eben den aus, der vermeidbar ist. Oooommm!

Däumchen drücken aber ist trotzdem weiterhin erwünscht! 🙂