Sechseinhalb Wochen Eltern sein <3

Die Zeit rast unverschämt schnell. Während man es ja selbst merkt, wird es einem von sämtlichen Müttern auf die Nase gebunden, die sich, sagen sie, nicht mehr erinnnern können, dass das eigene Kind mal so klein war. Dabei ist Mini Me groß geworden. Sehr groß. So groß.

Unser Kind
*ist das Baby mit den tausend Kosenamen und noch mehr (Wurschtelmann und Co..)
*wurschelt sich nur so rum. Wo man ihn positioniert hat, bleibt er nie lange
*Wenn er nur könnte, dann würde er sich schon aus eigener Kraft drehen
*ist ein Schnellersuchti geworden. „Säug“ling eben 😀
*lächelt und lacht seit ein paar Tagen bewusst
*liebt es zu kuscheln und auf Mama oder Mum zu schlafen & mag auch getragen werden in Tragehilfen (mittlerweile haben wir drei: Buzzidil, Mei Tai Moseskinder & Didymos RingSling)
*schläft meist sofort ein, wenn er im Auto oder Kinderwagen fährt
*freut sich seit kurzem auch an seinem Spielzeug
*gluckert, blubbert und quietscht
*riecht gut, wenn man genau oben an der Mitte des Kopfes riecht (Achtung, kleines Spuckerle)
*hat gerade nen Entwicklungsschub und kann DOCH weinen, wenn auch nie lang. Aber Abends zwischen 19 und 22 Uhr ist gerade eher Weltschmerz angesagt
*findet Babymassage klasse, und nackig sein im warmen Kursraum
*trägt die Windel auf halb acht, obwohl sie stabil dran gewickelt wird (siehe auch: „wurschtelt sich rum“)
*guckt mich verliebt an, wenn ich für ihn singe
*guckt Mum meistens verliebt an
*hat die U3 bestanden und auch die Hüftsono
*wird oft für einen Glatzkopf gehalten, dabei hat er so viele feine, blonde Haare
*liebt baden
*hat mich am Dienstag fünf mal angepieschert
*schnarcht süßes Babyschnarchen
*stößt sich an allem mit den Füßen ab

In zwei Wochen werden wir in die neue arbeitsplatznahe Wohnung umziehen.

Die Stiefkindadoption gehen wir dann am neuen Wohnort an, nachdem wir hier schon mal Kontakt aufgenommen haben. Ist aber ein anderer Landkreis, daher macht es keinen Sinn.

Wir planen bereits Mini Me’s Taufe für Oktober.

Obwohl mir immer so viel einfällt, was ich schreiben könnte, fehlt mir einfach die Zeit. Irgendwie vergess ich ja sogar das essen. Wie machen das nur Eltern von anspruchsvolleren Babys, geschweige denn Schreibabyeltern?

Aber vielleicht pendelt sich da ja alles noch ein ;-).

Die 38ste- noch 6 Tage schwanger!

Zunächst einmal- wir haben aus sehr persönlichen, organisatorischen Gründen den Termin auf Montag, 17.2.2014 vorverlegt. Es sind also nur noch 6 Tage! Die OP wird entweder um 9 oder um 14 Uhr sein, am Sonntag erfahren wir das telefonisch.

Heute hatten wir das Gespräch mit einem Anästhesisten im KH. Da wurde alles besprochen und unterschrieben. Es wird eine Spinalanästhesie geplant. Ich hab dolle Angst, dass mein Kreislauf nicht gut mitmacht und es so doch eine Vollnarkose werden könnte (vor lauter medizinischem Tamtam und Aufregung und Hineinsteigern) und hab das auch erzählt. Sie werden mich aber genau überwachen und schnell reagieren können, dank zwei Zugängen, einen in jeder Armbeuge. Aussage mit breitem Grinsen: „Wir haben einen sehr vollen Medikamentenschrank.“ 😀

Vorher wurde mir im Kreißsaal Blut abgenommen, während meine Frau noch Parkplatz suchte (sie hat mich vor dem Haupteingang abgesetzt, denn die Klinik liegt trotz norddeutschem Gefilde an einem Hang und so langsam ist laufen nicht mehr so toll- dank dem Riesenbröckchen im Bauch und schmerzendem Rücken + Becken). Eine Geburt war gerade trotz geschlossenen Türen in vollem Gange, leider hab ich aber den ersten Babyschrei verpasst, da wir dann hoch zur Anästhesie sollten. Aber als wir ca. eine Stunde wieder unten waren und warten mussten, sah alles danach aus, als würde gerade ein Notkaiserschnitt vorbereitet werden. Das kriegt man so ein bisschen mit, weil da der OP im Kreißsaal integriert ist und jedermann momentan durch den CTG-Raum muss, um raus und rein zu kommen in den Kreißsaalbereich. Größere Umbauaktion gerade- alles wird modernisiert und es entstehen sogar, wie ich gestern las, 24-h-Rooming-in-Zimmer für Frühchen-Eltern. Daumen hoch! Trotzdem hoffen wir, nicht so viel vom Lärm mitzubekommen, wenn wir auf Station wohnen. Aber noch mehr hoffen wir, dass wir überhaupt ein megabegehrtes -für den Partner kostenloses- Familienzimmer bekommen. Auf unsere proforma-Anfrage heute, wie es denn gerade so aussieht, hätten wir z.B. vergangenes WE keines bekommen, weil total der Geburtenboom war. Aber angeblich folgt daraufhin immer erst mal wieder etwas Ruhe. Die Worte des leitenden Oberarztes im Gehörgang von dem, der hier die Fäden zieht! Ich mag nicht gern allein mit einer fremden Frau und ihrem Baby oder nicht-Baby im Zimmer liegen. Während meine Frau woanders schläft. Aber wir werden sehen. Hauptsache, Mini Me ist bald da.

Naja, jedenfalls hatten wir noch Gelegenheit, letzte Fragen loszuwerden. Besagter Arzt, nennen wir ihn mal „Doktor W Punkt“,  ist eh ein Unikat, den wir mittlerweile schon mehr oder weniger gut kennen. Auf den ersten Blick ein komischer Kauz, auf den zweiten weiß man gar nix mehr (wenn man ihn vor lauter leisem Nuscheln versteht), und auf den dritten Blick, wenn er einem erst das erste halbe Lächeln geschenkt hat, beginnt man fast, ihn lieb zu gewinnen. Jedenfalls scheint er da zu wohnen. Ich war niemals da, wenn er nicht da war. Und wir waren jetzt schon oft dort. Selbst meine Frau scherzte heute, sie fühle sich da schon zuhause. Doktor W Punkt legte mir heute putziger Weise ans Herz, ich solle doch schon ruhig vor Montag vorbei kommen, falls die Blase doch springen sollte. xD Letzte Woche betonte er am Ende des Termins gleich zwei mal, ich solle auf die Kindsbewegungen achten. Oh Mann, wenn der wüsste, wie sehr eine schwangere Frau im Endstadium auf die Kindsbewegungen achtet. Ich glaub die NSA ist nichts dagegen. Was tut Frau kurz vorm Schlüpftermin anderes, als in engem Dialog mit dem Baby zu stehen. Zumindest ist das bei mir so. Eine Frau allerdings, die Doktor W Punkt nicht kennt, würde vielleicht echt verunsichert sein, warum er das zum Abschied soo sehr betont. Zumal ja CTG top war, und alles. Aaaber- man muss ihn kennen um zu wissen, wie man ihn zu nehmen hat. Aaachten sie bloooß auf die Kindsbeweeeeegungen!!!! ;-). Wird gemacht!

Noch eine Sache, zu der wir uns jetzt entschlossen haben, ist die Nabelschnurblutspende. Eigentlich wollten wir -Mini Me zugunsten- die Nabelschnur auspulsieren lassen. Das fällt beim Kaiserschnitt aber flach. Und so wäre es ja echt Verschwendung, die Stammzellen zu verwerfen. Von privater Einlagerung halten wir aus guten Gründen nichts. Ob die Stammzellen aber tatsächlich zur Spende freigegeben werden, steht meiner Ansicht nach noch in den Sternen. Grund meiner Zweifel ist ein bestimmter Punkt des Fragebogens, den ich vorhin ausgefüllt habe, nämlich der, der fragt, ob jeeeemals eine xy-Blubb, xyz-BlaBlubb, oder eine Samenzellspende an mir ausgeübt wurde. Und letzteres können wir ja wirklich nicht verneinen. Zudem bleibt unser Spender gegenüber sämtlichen öffentlichen Stellen anonym und hat uns zwar Gesundheitsatteste vorgelegt, aber es ist klar, dass bei einer privaten Samenspende immer ein Restrisiko bleibt (welches wir für uns mittels großem Vertrauen weitgehend ausschließen, aber die DKMS könnte das natürlich anders sehen, denn die Ausschlusskriterien sind berechtigterweise streng). Bleibt also abzuwarten, ob sie uns überhaupt „annehmen“, aber ein Versuch, Gutes zu tun, kann ja nicht schaden. Und für Forschungszwecke geben wir das „Material“ ja auch frei.

Ansonsten- wie geht es mir? Ich muss sagen, die Nächte sind mittlerweile kein Zuckerschlecken mehr. Ich hab einfach riesen Probleme einzuschlafen. Wenn es nicht die aufgergten Gedanken sind, die mich bis spät in der Nacht vom schlafen abhalten, dann ist es ein ganz punktueller fieser Rückenschmerz, der entsteht, wenn ich versuche, auf der Seite zu liegen. Der Bauch ist jetzt einfach so schwer, dass er dann wie ein nasser Sack (sorry :D) auf der Matratze liegt und den Rücken mit sich zieht. Die Wirbelsäule ist dann nicht mehr gerade und alles ist unter Spannung. Ich werd dann ganz oft einfach wütend, denn ich suche die ganze Zeit nach Positionen, und währenddessen jagt mich der Schmerz in meinen Handgelenken und gerne auch mal fieses Sodbrennen. Wenn ich dann aufstehe, um Schadensbegrenzung mittels Milch zu betreiben, oder auf die Cocuh wandere, weil meine Frau laut schnarcht, oder das Fenster zumache, weil draußen Idioten laut durch die Straßen ziehen, oder um aufs Klo zu gehen, dann komm ich nicht vom Fleck, ohne vor irgendwelchen neuen Schmerzen zu fluchen. Und ich werd dann echt sauer und wütend und traurig und heule, und aaach. Ist ja bald vorbei :D.

Apropos heulen. Das wird immer schlimmer. Ich heule vor Mitgefühl in sämtlichen Reportagen los. Und ich hab gestern geheult, weil auf der Krankenhauswebsite etwas so herzzerepßend schön formuliert wurde (es geht um den letzten Teil des Satzes): „Jederzeit kann der Vater den Kreißsaal vorübergehend verlassen, sich stärken und einmal ‚Luftholen‘, um nach der Geburt stolz irgendwo zwischen Lachen und Weinen auf das schönste Wunder zu schauen.“. Schniiief!

Heute Abend gehen wir das letzte Mal für wahrscheinlich lange Zeit ins Kino.

Und wir freuen uns so. Dass wir Mini Maxi Me bald in unsere Arme schließen dürfen! ❤

Und das ist wohl das vorletzte Schwangerschaftswochenupdate- falls ich für die 2 Tage der 39. Woche überhaupt noch eins schreib. Aber irgendwas schreib ich eh.

Die 33ste

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Wie mein Körper sich fühlt: Mein Bauch wächst irgendwie jeden Tag wie bekloppt, ich stehe auf und er steht schon wieder weiter vor. Der Kleine ist gerade mächtig aktiv in seiner Höhle.  Ich bin nicht sicher, ob ich tatsächlich Vorwehen spüre, einmal war ich mir nicht sicher. Ich fühle mich ganz gut, obwohl es von Woche zu Woche alles anstrengender wird.

Wie meine Seele sich fühlt: Ganz gut! Ich schwanke zwischen „Es dauert noch soooooo lange“ und „Kaum zu fassen, dass wir schon so bald Eltern sein werden“.

Was es Neues gibt: Meine Frau ist die weltbeste Dammmasseurin. Alle zwei Tage massiert sie nun, danke :-). Komme auch selbst ehrlich gesagt nicht allzu gut mehr ran :-p. Und jetzt hilft sie mir auch öfters beim Socken oder Schuhe anziehen. Meine Pflegerin!

Ich habe auch mehr oder weniger mit Himbeerblättertee angefangen. Auch wenn meine Hebamme meint, das sei nur Placebo. Besser Placebo als kein Effekt :D. Ich sag mir jetzt auch immer „ich werde ganz weich, ich werde ganz weich“. 😉

Mit Insulin spritzen komme ich irgendwie nicht hinterher. Ich erhöhe, dann kommt der nächste Hormonschub und ich muss weiter erhöhen, ohne dass die Werte in die Norm zu bekommen sind. Gestern wurde deshalb ein Ultraschall dazwischen geschoben und nun steht die Diagnose Makrosomie da, das bedeutet, dass Körperteile verhältnismäßig größer als der Rest sind. Und es ist ein hohes Geburtsgewicht zu erwarten, jenseits der 4000 Gramm. Gestern war laut Schall Mini Me auf etwa 43 cm etwa 2450 g schwer. Kopfumfang auch stattlich bei 31,5 cm. Mal sehen, wie sich das weiter entwickelt. So steigt natürlich das Risiko, dass vor ET eingeleitet wird, und so ganz unterschwellig auch das Komplikations- und Kaiserschnittrisiko. Am 22. Januar haben wir einen Termin in der Geburtsklink bei der Geburtsplanung. Ich bin gespannt zu hören, wie man in der Klinik in solchen Fällen verfährt. Einmal die Woche soll ich nun auch CTG schreiben lassen.

Symptome & Wehwehchen: Sodbrennen, Druck nach unten, Schmerzen in Füßen, Hüften, Handgelenken Brüsten, Wassereinlagerungen, Spiegelbild bzw Gesichtszüge wirken reifer, ich fange an zu bemuttern, Wetterempfindlichkeit, Schlaflosigkeit, Schwitzen und Hitze.

Positive Gefühle: Ich freue mich über die vielen stillen Leserinnen, die sich wegen dem Passwort gemeldet haben. Schönes Gefühl zu sehen, wer hier alles mitfiebert! 🙂 Und meine Freude, unser Kind im Arm zu halten und zu kuscheln ist unsäglich hoch!

Die 31ste

Wie mein Körper sich fühlt: Will nicht jammern, aber es ist soooo anstrengend ;-). Fühle mich im Bett wie ein Käfer auf dem Rücken, beim gehen und stehen schmerzen meine Füße wie nie, wenn ich mich bücke (auch Schuhe anziehen) wird mir schlecht, ich bekomme Kreislauf, nen roten Kopf, quetsche das Baby ein und mein Körper schreit „Tu das nicht!“. Beim Aufstehen aus dem Sitzen streiken mein Becken, mein Rücken, meine Füße in fröhlicher Zusammenarbeit. Beim spazieren gehen watscheln hab ich Seitenstechen und annähernden Fußtod. Beim vermeintlich unspeltakulären „Aufstoßen“ kommt mir regelmäßig Mageninhalt/säure hoch. Meine Handgelenke tun immer mehr wieder tagsüber weh, so dass ich aufschreien muss. Doch, ich will jammern!!! 😀 Mein morgendlicher Nüchternzuckerwert ist übrigens trotz 40 Einheiten (Basal)Inulin am Abend noch um einiges zu hoch. Tagsüber klappt es besser, aber da spritze ich nun auch 3 mal täglich. Mini Me will hoch hinaus, gestern habe ich den Fundusstand getastet und der ist schon gefährlich weit in Rippennähe. Mein Magen hat sich übrigens nach rechts verkrümelt und mein Darm wohl nach links bis weit oben, dort gluckert es öfters verdächtig.

Wie meine Seele sich fühlt: Ziemlich entspannt. Wow. Dass ich das erlebe.

Was es Neues gibt: Wir haben nette Weihnachten verbracht, meine Schwester und mein Vater waren da (sonst feiern wir meist nur zu zweit). Das hat mir und meiner Seele gut getan! Nun arbeitet meine Frau noch heute und morgen und dann hat sie bis Anfang Februar frei. Ich freu mich so!!! 🙂 Dann haben wir nochmal so viel Zeit nur für uns beide und außerdem können wir vieles für Mini Me vorbereiten. Und Silvester- Ich freue mich auch, dass bestellter Kinderwagen & Co. Anfang Januar da sein sollen und hoffe dem ist dann auch so!
Genau eine Woche vor ET sind wir übrigens auf dem 70. Geburtstag der Tante meiner Frau eingeladen. Gefeiert wird in einer Lokalität mit dem charmanten Namen „Bierhütte“. Und natürlich mit der charmanten relativ kompletten Schwiegerfamilie :D. Da fließt immer gut Alkohol und das mag ich eh nicht. Und eine Woche vor Termin *puh*, ich denke, falls Mini Me bis dahin nicht schon geschlüpft sein sollte (und ich dann mit Neugeborenem natürlich nicht da hin gehe) werde ich an diesem Tag wohl zuhause bleiben :D. Das wird mir zwar wahrscheinlich von der Tante übel genommen, aber die hat mir schon andere Sachen übel genommen, also macht’s nicht mehr viel aus :-). Meine Frau kann mich dann vertreten, nur falls sie auch zuviel trinkt und dann krieg ich zufällig Wehen und ES geht los, hab ich ein Problem. So nehm ich sie nämlich nicht mit zur Geburt, nein nein. Dann lieber allein.

Ansonsten haben wir uns noch mal mit der Frage „taufen oder nicht“ auseinander gesetzt. Wir sind ja beide ausgetreten (ich evgl, meine Frau kath.). Hatten überlegt eine weltliche Feier mit einem freien Geistlichen zu machen oder evangelisch taufen zu lassen. Die Taufpaten stehen nun (zumindest für uns :D) quasi fest. Eine davon ist in der evangelischen Kirche aktiv und wir würden uns für unseren Sohn wünschen, dass er da was mitbekommt, denn er soll sich seine eigene Meinung bilden und das kann er nur, wenn er gelebten Glauben auch irgendwie kennengelernt hat. Wer weiß, vielleicht findet er einen Zugang und kann so später von einem Glauben, wie auch immer, in seinem Leben profitieren. Das würde ich mir für ihn wünschen. Egal wie ich es anstelle- ich selbst bekomme den Zugang einfach nicht hin, was ich selbst bedaure. So richtig authentisch trauen wir uns das heranführen an Religion jeglicher Art also leider nicht zu. Und da kommt die Patin ins Spiel ;-). Sie ist leidentschaftliche Patentante schon bei mehreren Kindern und auf eine kurze Anfrage deutete sie an, dass sie auch noch offen für mehr sei und Familie vorginge (und sie ist verwandt). Unsere Meinungen, wie wir uns Patenschaft in etwa vorstellen, decken sich auch und ich denke, wir werden uns noch mal in Ruhe zusammen setzen und sie offiziell fragen, ob sie das Amt übernehmen möchte. Und dann würde ich wieder in die evangelische Kirche eintreten, weil für die Taufe eben ein Elternteil Mitglied sein muss. Uns ist wichtig, dass unser Sohn auch Kontakt hat und eine langfristige Beziehung zu seinen Paten aufbauen kann. Eine Patin wäre dann in der Nähe und die andere etwas weiter weg, das ist okay. Leider haben wir echt wenige männliche Bekannte oder Freunde. Da müssen noch mehr Rollenvorbilder her!

Symptome & Beweise: Sodbrennen, Karpaltunnelsyndromschmerzen, so langsam etwas Darmträgheit, Seitenstechen, Fußschmerzen, Rückenschmerzen, Beckenschmerzen, Brustaua ist zurück gekommen, Geburtskanal lockert sich schon auf, Baby boxt, tritt, schmiegt sich an die Wände, hat Schluckauf. Ach, noch was lustiges: Beim Autofahren hat mein Bauch neulich in der Kurve gehupt. Ich wars nicht ;-).

Positive Gefühle: Ganz viel Vorfreude, siehe oben :-). Und irgendwie fühlt es sich nach Endspurt an.

Aus 29 mach 30…! *UPDATE*

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Katze Barbara kuschelt mit Babybauch ;-).

So, yippieh, juhu! Internet, Du bist wieder dahaaaaaaa ;-). Mir geht’s ja so viel besser dadurch, hihi. Und jetzt kann ich auch endlich mal wieder ein großes, richtiges Update machen. Ich weiß gar nicht mehr, wo ich stehen geblieben war!

Zunächst einmal- heute bin ich in der 30. Woche angekommen und das hört sich einfach wahnsinnig weit an. Finde ich. Und gleichzeitig vergeht die Zeit sooo langsam! Noch ganze 11 Wochen (bis zum Termin)! Oder sollte ich sagen nur noch? Wenn Mini Me meine Pünktlichkeit geerbt hat, dann wird er nen Teufel tun, hier früher zu erscheinen :-p. Aber ernsthaft, ich bin einfach super dankbar für jeden Tag, den er in meinem Bauch wohnt und gedeiht. Das ist so wichtig und gut :-). Die Bauchwohnung wird von Tag zu Tag weiter ausgebaut und gleicht mittlerweile ’ner ordentlichen Kuppel. Und er fühlt sich so fest an, wie ein richtiger Babybauch <3. Was meine Fortbewegung bzw. die Versuche dessen angeht- ich komme nun echt nur noch im Schneckentempo voran und watschel mir dabei einen ab. Wie wird das in 2 Monaten sein? Meine Füße tun auch wahnsinnig schnell überschnittlich dolle weh. Wo wir bei den Wehwehchen wären: Da gibt es noch neuartiges nächtliches Sodbrennen, abendlichen Bauchjuckreiz und was meinen Freund, den Schwangerschaftsdiabetes angeht: Ich spritze nun Abends Insulin, vermute aber, dass es bald auch tagsüber sein wird. Mein Körper zeigt sich ziemlich unbeeindruckt und bescheert mir unberechenbare Werte, das ist wie an der Losbude. 😀 Naja und, dass meine Handgelenke ab und an etwas streiken, daran hab ich mich nun auch gewöhnt.

Dass der Kleine jetzt immer mehr in Bedrängnis kommt, jeden verfügbaren Zentimeter seines sich ständig erweiternden Palastes auszunutzen, spüre ich nun auch deutlich. Und zwar links rechts, unten oben, seitlich und in gefährlicher Nähe meiner Rippen (soo erstaunt darüber, wie weit oben die Gebärmutter schon zu sein scheint). Er boxt, tritt, schmiegt sich galant an den Wänden entlang, das volle Programm. Und ich freue mich jedes mal sehr darüber, auch wenn gewisse Körperteile teilweise schmerzhaft in meiner Blase ruhen bzw turnen -am dollsten, wenn sie leer ist und keinen Puffer mehr hat-. Autschn.

Unser Geburtsvorbereitungskurs ist vorbei und er ist im Fazit so naja gewesen. Ich wusste ja auch schon sehr viel. Mir hat etwas missfallen, dass es einfach sooo viele Paare waren und daher war die Athmosphäre eben nicht besonders privat. Aber gut. Wir freuen uns auf Mini Mes Schlüpfen :-).

Am Montag haben wir das dritte große Ultraschallscreening (+Vorsorge) und ich vermute, auch das erste mal CTG :). Die ersten Kurven der Herzfrequenz will sich meine Frau als Tattoo auf ihrem Körper verewigen lassen. Und was Ultraschall angeht denke ich, dass wir ab jetzt jedes mal einen haben werden, wenn wir bei der Gyn sind. Da ja wegen Schwangerschaftsdiabetes überprüft werden soll, ob der Kleine vielleicht zu schnell zu groß wird. Und nun steigt auch die Spannung,  ob er vielleicht bald Lust hat sich mit dem Köpcfchen in Richtung Zielgerade zu drehen, oder lieber weiterhin ganz gechillt vor sich hin sitzt.

Ich habe nun angefangen, Mini Me’s Spielsachen fürs erste Lebensjahr zu sortieren. Durch meinen Job hab ich ja quasi alles bis zum Alter von 3 Jahren und da hab ich nun mal sortiert, was wieder in die Kammer kann und was in sein Regal einzieht. Jetzt noch alles reinigen und schon wieder sind wir einen Schritt weiter. Nach und nach packe ich nun auch den Klinikkoffer. Hach, fühlt sich alles toll nach Endspurt an. Und ich sehne mir den Kinderwagen und den Autositz herbei, unsere Bestellung soll ja laut Babyfachmarkt Anfang Januar da sein.

Ach, sollte ich eigentlich noch erwähnen, dass ich mir kürzlich Still-BH’s in der Größe 110 G bestellt habe? 😀 :D. Mit den momentanen F’s werde ich bestimmt nicht weit kommen. Meine Brüste sehen eh schon aus, als würden sie ungeduldig darauf warten, endlich ihren Job tun zu dürfen. Um wie viele Nuancen die Brustwarzen dunkler geworden sind lässt sich gar nicht mehr bestimmen und irgendwie werden sie ständig noch größer :D. Am Ende ist der Warzenvorhof vielleicht größer als Mini Me’s Kopf…. lach.

Und ich mache schön brav Beckenbodentraining, am liebsten in der Badewanne. Ich habe keine Lust auf vorgeburtliche Inkontinenz. Hoffentlich hilft’s. Ich merke, wie das Gewicht nach unten drückt und manchmal hat man doch schon etwas Angst vorm niesen 😉 (Wer’s kennt, weiß was ich meine). Also schön brav weiter trainieren.

Ich hab keine Ahnung, ob ich wichtige Sachen vergessen habe, aber wer Fragen hat, nur zu. Erstmal werde ich den Artikel beenden und demnächst gibt es wieder ein elefantastisches Bauchbild. 🙂

Zuckerseuche & die 27ste

Zuckerseuche & die 27ste

Nach dem Ultraschall am Montag (Mini Me wohlauf, 960 Gramm, 33 cm, Vorderwandplazenta unverändert) folgte am Dienstag der zweite große Zuckertest und ein erhöhter Nüchternwert hat es mir nun versaut. Ich durfte gleich zur Ernährungsberatung rein und bekam ein schickes Blutzuckermessgerät, welches ich 6 Mal am Tag betätigen soll. Nächste Woche wird dann entschieden, ob es bei Diät bleibt oder Insulin gespritzt werden muss. Ich denk dazu einfach nur „Och nö“. Ich ohne Zucker = schlechte Laune, Depris und Trostlosigkeit + Mitmenschen, die keine Freude an mir haben.

Naja, ansonsten eine Anekdote aus dem Supermarkt zwischen einer dicht neben mir herlaufenden Verkäuferin und mir:

„Na, DAS dauert aber nicht mehr lange!“
„Wie bitte?“
„Das wird doch nicht mehr lange dauern, stimmts?“
„Äh, nein, nicht wirklich, erster dritter.“
„Aber der hängt doch schon so weit unten…!“ (entsetzt)
„Das macht meine natürliche Figur.“
„Ach hören Sie aber mal, Supermodels sind wir echt alle keine! Ich dacht nur…“
„Tja, aber wer vor der Schwangerschaft schon nen großen Bauch hatte, nech?“
„Ja sowas. Na dann!“

*hust*.

Größeres Update gibt es dann nächste Woche mal, wenn wir wieder über gescheites Internet verfügen.

Die 25ste

Wie mein Körper sich fühlt: Mein Körper hat sich gerade ein bisschen ans neue Körpergefühl gewohnt und es ist gerade nicht ganz so beschwerlich. Ausgenommen Schuhe anziehen oder so. Und meine Hand ist ganz schlimm geworden, deshlab gehts auch gleich zum Arzt!

Wie meine Seele sich fühlt: Ich wohne auf meiner kleinen Insel und bin gerade ziemlich mit mir selbst beschäftigt… Hm. Das tut mir leid für alle, die ich gerade vernachlässige :-(.

Was es Neues gibt: Heute haben wir tatsächlich die alte Wohnung abgegeben. Sachen gibts!

Ich habe Mini Me’s Kleider-Expedit-Regal aufgebaut und kann jetzt anfangen mit Klamotten waschen. Wir haben festgestellt, dass es gerade mal 2-3 Möbelstücke in unserem Haushalt gibt, die nicht von Ikea stammen. Ups.

Wenn Mini Me sich im Bauch bewegt, dann fühlt es sich wie ein Erdbeben im Bauch an. 🙂 Ich warte sehnlichst darauf, das das erste Mal auch von aussen beobachten zu können.

Symptome & Beweise: vermutlich Kapaltunnelsyndrom, Mutterbänder ziehen, Bauchzappeln, Müdigkeit.

Positive Gefühle: Schon so weit. Freue mich über jeden Tag, den wir schaffen. Bald sind es keine 100 Tage mehr bis zum Termin… Schöne Momente sind, wenn meine Frau nachts über meinen Bauch streichelt, obwohl sie gerade schläft :).

Die 24ste

2013-11-01 09.56.29Die 24ste

So, nachdem ich das Update zur 23sten vertüdelt habe, gehts hier einfach mal mit der 24sten weiter ;-).

Mein Körper fühlt sich okay, bis auf die wahnsinnigen Schmerzen vor allem in der rechten Hand. Strahlt auch schon bis über das Ellbogengelenk und ist jetzt auch tagsüber. Ich vermute ein Kapaltunnelsyndrom und werde diese Woche mal bei der Hausärztin vorstellig werden. *seufz*

Meine Seele schwebt gerade irgendwo dazwischen. Zwischen was? Hm. Sie muss jetzt erstmal etwas erden. Wir haben Stress mit dem Vermieter (neuer+alter = identisch) und meine Arbeit ist nun auch passé. Von nun an habe ich ganz viel Zeit zu füllen. Gestern hab ich mich mal an Papierkram gemacht. War auch länger überfällig.

Neues: Heute haben wir das Babybett aufgebaut- siehe Foto. Ja, noch etwas früh, aber so kann es schön ausdünsten und wir uns daran erfreuen. Wer vor Beginn der Insis ein Bettchen kauft kann es auch in der 24sten aufbauen. 🙂 Und ja- da oben baumelt Homer Simpson.

Auf dem Monsterbauch-Bild kann man sehen, wie sich neuerdings lustige Beulen bilden, hier ein Köpfchen. Das ist ganz lustig anzufühlen, total hart! Mittlerweile lässt sich auch gut erkennen, dass Mini Me am liebsten am frühen Vormittag, am späten Mittag, am frühen Abend und am späten Abend Gymnastik betreibt. Richtig schön!

Nun hätte Mini Me auch im Falle einer Frühgeburt Überlebenschancen. Das wollen wir aber so nicht! Bleib noch schön in der warmen, rosa Höhle, kleiner Prinz!

Am Dienstag beginnt unser Geburtsvorbereitungskurs- und ach ja: Montag oder Dienstag werden wir den Kinderwagen und Autoschale bestellen. Die Tage habe ich für 3,50 € bei ebay eine Babybadewanne und einen Badeeimer mit Zubehör erstanden & gestern abgeholt.

So isses! Habt alle mal ein schönes Wochenende!

22. SSW: Update

Kurz vor Beginn der 23sten noch schnell was über die 22ste schreiben…

Wie mein Körper sich fühlt: Puh, es wird eindeutig beschwerlich. meine Hüfte und anderen Gelenke melden sich deutlich und nach kurzer Zeit auf den Beinen schmerzen meine Füße. Treppensteigen ist Horror ;). Will nicht jammern, aber ja- nun beginnt eindeutig der anstrengende Part.

Wie meine Seele sich fühlt: Einfach gerade nur ziemlich gestresst von Umzieherei und allem drum und dran, aber das wird auch vorübergehen.

Was es Neues gibt: Gestern war Vorsorge und der erweiterte Ultraschall und alles ist mal wieder bestens, schön! Erleichtert mich, vor allem, weil ich seit einiger Zeit viel weniger Bewegungen gespürt habe und nicht sagen konnte, ob es wirklich welche waren. Wie wir nun wissen lag das daran, dass die Plazenta nun eine richtige Vorderwandplazenta ist.

Diffuse Ängste vor einer Frühgeburt sind vorerst auch beruhigt worden, zumindest jetzt ist der Muttermund fest verschlossen und der Gebärmutterhals nicht verkürzt. Mine Me wiegt etwa 455 Gramm und ist 24 cm lang. UND ja- es ist ein Junge. Mama-J freut sich nen Keks :D. Topfit ist er und zappelt schlangenmenschartig vor sich hin, sodass man z.B. das Gesicht gar nicht richtig einfangen konnte. Irgend ein Körperteil war immer vor seinem Gesicht, hihi. Eisen ist leider im Keller, dabei ab ich mir sehr viel Mühe gegeben. Werde mit Spannung die Tabletten probieren und schauen, ob ich sie gut vertrage.

Zum ersten Mal überhaupt kam bei der Gyn die Geburt zur Sprache, wenn auch nur am Rande. Unser Vorbereitungskurs fängt in 1,5 Wochen auch schon an.

Vor 2 Tagen bin ich mit dem Zug gefahren und plötzlich habe ich einige wahnsinnig unbekannt heftige Tritte in die Blasenregion bekommen. War erstmal echt irritiert, wie das von nun auf gleich so kraftvoll werden konnte. 😀 Und das passiert nun immer wieder. Unser Kleiner wird groß!!

Symptome & Beweise: Sodbrennen, Schmerzen in allen Sehnen und Gelenken der Hände,- insbesondere beim schlafen, Beckenschmerzen nach dem aufstehen aus dem Sitzen oder liegen, Einschlafen von Fingern und Zehen, Mini Me zappelt im Bauch vor sich hin, Fußschmerzen, Lungenvolumen nimmt ab, Brustwarzen(vorhöfe) werden noch viel dunkler als sie eh schon geworden sind, naja, ne Milchkuh bin ich ja schon lang.

Positive Gefühle: Freue mich, den Zwerg jetzt immer mehr zu spüren und außerdem bekommen wir nächste Woche Besuch von zwei guten Freundinnnen und dann geh ich auch aufs Konzert von Bruno Mars :). Bin gespannt, was Mini Me dazu meint!

21. SSW: Update

Wie mein Körper sich fühlt: Fühle mich seit heute wieder am kränkeln, schläfrig und allergisch, muss aber noch 10 Tage arbeiten durchstehen.

Wie meine Seele sich fühlt: Ziemlich belastet durch die finanzielle Katastrophe und ausgelaugt.

Was es Neues gibt: Hatte den Beratungstermin wegen dem Geld und viele Möglichkeiten gibt es nicht. Der einzige Hoffnungsschimmer ist evtl. ein wenig Wohngeld, ansonsten evtl. zwei Einmalzahlungen wie Mutterschaftsgeld und etwas Unterstützung aus einer Stiftung, aber erst kurz vor der Geburt. Wir sind am überlegen, wie wir das hinkriegen können. Das beste wäre, ich könnte arbeiten, aber ehrlichgesagt stehen die Chancen da nicht so gut. Denn alles was für jemanden, der nix anderes als Kinderbetreuung kann infrage kommt ist körperliche Arbeit und das kann ich zum einen nicht mehr, zum anderen würde kein Mensch jemanden annähernd hochschwangeren einstellen. Fühle mich da auch ziemlich unter Druck und habe Angst, jemand könnte denken ich will einfach nicht. Aber ich weiß einfach nicht, was ich machen kann. Arg psychisch belastbar bin ich gerade auch nicht.

Symptome & Beweise: Sodbrennen, tierische Schmerzen in allen Gelanken der Hände, Ellenbogen- insbesondere beim schlafen, Bänderschmerzen, Kopfschmerzen, Einschlafen von Fingern und Zehen, Mini Me zappelt im Bauch vor sich hin.

Positive Gefühle: Trotz allem freue ich mich sehr auf den kleinen Wurm und bin so gespannt, wie es aussieht. Und in einer Woche Baby-TV.