Von Weihnachten, Silvester, Omas und Opas

Da ist es nun, das neue Jahr! Hoffentlich seid ihr alle gut rein gekommen!

Wir haben Weihnachten und Silvester gut überstanden. Am 23. Dezember fing der Besuchermarathon an. Opa kam (Vater von mir, Mama), mit ihm haben wir dann Heilig Abend und die darauffolgenden Tage verbracht. Wir waren gemeinsam im Schwimmbad, essen, spazieren, all solche Sachen. Daswar wirklich nett. Heilig Abend war ganz anders als sonst. Es war bisher immer ein harmonisches, schönes Fest mit viel gutem Essen- das war es immernoch. Aber diesmal bestimmte Mini Me das Tempo und die Tagesordnung. Das wussten wir ja vorher, und es war mehr als okay. Wir sind jetzt eine Familie ❤ . Er ist zwar noch klein und dieser ganze Vorweihachtsvorfreudezauber war noch nicht so da. Aber an Heilig Abend hat er dann schon gemerkt, dass irgendwas besonders ist. Er bekam das erste mal sein gutes Geschirr, das Essen zog sich länger als sonst und die Großen benahmen sich sonderbar. Und dann gab es neues Spielzeug, das war eingepackt :-D.Während er mittags auf der Geburtstagsfeier seiner Patentante schon das erste Geschenk aufmachen durfte und noch recht verständnislos durch die Wäsche schaute, ging es Abends schon flotter, und, einmal auf den Geschmack gekommen, riss er auch ungefragt und freudestrahlend das Papier von meinem Geschenk (Nähmaschine) auf. Glänzende Augen bekam er auch, als er sein neues Bällebad mit 600 Bällen das erste mal bespielt hat. Ansonsten gab es an Geschenken für klein Mini Me insgesamt -und hooffentlich hab ich hier gerade nichts vergessen-: ein Lauflernwagen, eine Spardose, eine CD (Giraffenaffen 2), Geld fürs Sparkonto, eine Mütze, ein Stapelturm, eine tolle selbstgenähte Tasche aus Filz, ein Auto/ 2 Figuren und 1 Hund von little people, ein Buch, Mini-Motorikschleife, weitere Teile für sein Schaumstoffbodenpuzzle und ein Trinkbecher. Von uns war nur die CD, weil wir nicht wollten, dass es so derbe Überhand nimmt. Unserer Meinung nach war es mehr als genug und zum Glück gab es nicht alles auf einmal.

Mein Vater ist übrigens ein angenehmer Gast. Er gibt kaum Widerworte und keine guten (Haushalts-)Ratschläge, passt sich immer an und bespaßt das Kind mit großer Freude so viel und oft, dass ich mal durchatmen kann, das tut gut. Generell ist es total toll und Luxus, Großeltern hier zu haben. 🙂  Am 27. Dezember fuhr er wieder weg, wir hatten einen Tag Zeit zum „durchatmen“, dann hatte a) meine Frau/ Mama J/ Mum auch Urlaub und am 28. Dezember begrüßten wir b) Oma (meine Mutter). Sie besuchte uns das erste mal seit dem Besuch nach der Geburt, hier wo wir wohnen. Auch das war echt schön. Die Beziehung zu meiner Mutter, nunja, ist ja etwas originell, sagen wir mal. Wir haben uns zwar sehr lieb, aber das Konflikt- und Seelenverletzungsrisiko ist recht hoch, wenn wir aufeinander treffen und alte Gefühle hochkommen. Ich habe den Kontakt zu ihr wieder aufgenommen, als Mini Me im Bauch war und sie hat ihn sehr lieb. Es war schön, die beiden miteinander zu sehen und auch anstrengend, meine Grenzen aufrecht zu halten, ohne kalt zu sein. Aber sie wünscht sich, glaube ich, mehr Nähe als ich, die es lieber langsam angehen will. Wir haben es uns aber schön gemacht, finde ich. Silvester war der Monsieur übrigens bis 1.45 Uhr am rumturnen und wollte nicht schlafen. Das Feuerwerk hat er ganz fasziniert vom Fenster aus betrachtet und war sehr gebannt.

Heute morgen ist meine Mutter wieder in den Zug gestiegen und nach ein paar Stunden kamen Opa und Opa (Eltern von meiner Frau / Mama J / Mum). Ja, schon mutig von uns, so großzügig einzuladen :-D. Aber Oma und Opa sind mit dem Wohnmobil gekommen und nächtigen auf dem Besucherparkplatz ;-). Und gerade nutze ich die freie Zeit um zu bloggen und werfe manchmal einen klugen Kommentar in die Gespräche ein ;-).

Ansonsten sind wir gerade schon gedanklich im Vorbereitungs- und Kofferpackstress. Am Montag startet das Projekt *Erster STRANDURLAUB UND FLUG mit Baby* nach Lanzarote und wir sind schn ganz gespannt, wie es so wird. Auf jeden Fall ist nichts mehr vor ihm sicher und wir werden viel hinter ihm her rennen.

Ein „Baby“ ist Mini Me immer weniger, er steht seit dem 24.12. immer häufiger frei, der Rekord war 14 Sekunden. Es werden Wetten angenommen, wann Mini Me die ersten Schritte allein gehen wird. Wann wird es wohl sein? 🙂

8 Gedanken zu “Von Weihnachten, Silvester, Omas und Opas

  1. Das war ja sicher eine schöne Zeit und so viel Geschenke 🙂 adoptiert ihr mich 😉 liebe grüße an euren kleinen Mann
    Hab ich das richtig in Erinnerung und ihr wohnt in Berlin?

    • Hihi. Die Wartezeit was Adoption angeht ist aber gerade recht lang hier ;-). Unser Sohn hat erst mal Vorrang, danach vielleicht :-p. Wir wohnen nahe Hamburg, waren nur neulich nach Berlin verreist. Warum? 🙂

  2. Hallo MamaI und MamaJ,
    ich bin vor ein paar Tagen über Euren Blog gestolpert. Schön geschrieben, ich werde öfter vorbeischauen. Viele Grüße

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